zum Unternehmen
Deutsche Post DHL ist das Konzernzeichen. Mit dem neuen Konzernnamen geben wir dem Konzern auch eine neue strategische Ausrichtung. Das Haus Deutsche Post DHL steht auf zwei Säulen: einem integrierten, konsequent qualitäts- und kundenorientierten internationalen Logistikgeschäft und einem starken Briefgeschäft mit dem klaren Bekenntnis zum umfassenden Versorgungsauftrag der Deutschen Post.
Deutsche Post DHL ist der Name, unter dem der Konzern in der Öffentlichkeit auftritt, z.B in der Werbung. Deutsche Post AG ist die juristische Bezeichnung der Konzernmuttergesellschaft, deren Aktien seit dem 20. November 2000 an allen deutschen Börsen notiert sind.
Zum Stichtag 31. März 2013 beschäftigte der Konzern 431.055Mitarbeiter (im Durchschnitt, Teilzeitkräfte auf Vollzeitkräfte umgerechnet).
In den ersten drei Monaten betrug der Konzernumsatz 13.444 MIO €, das Konzern-EBIT betrug 711 MIO €.
DHL steht für die Anfangsbuchstaben der Unternehmensgründer Adrian Dalsey, Larry Hillblom und Robert Lynn.
Die Konzernstrategie beinhaltet im Wesentlichen eine auf die Deutsche Post und DHL ausgerichtete Konzernstruktur und eine engere Verzahnung der DHL. Mit der Umsetzung der Strategie will unser Konzern seine starke Position im deutschen Briefmarkt verteidigen und die Profitabilität bei DHL steigern. Unser Ziel ist es, „Die Post für Deutschland“ zu bleiben und „Der Logistikdienstleister für die Welt“ zu werden. mehr
Mit den Leistungsmarken Deutsche Post und DHL - vereint unter dem Dach Deutsche Post DHL - bieten wir bereits heute ein weltweit einzigartiges Leistungsspektrum in den Unternehmensbereichen BRIEF, EXPRESS, GLOBAL FORWARDING, FREIGHT und SUPPLY CHAIN.
Generell nimmt unser Konzern jeden Konkurrenten - auch die Kleineren - ernst. Zu den drei Hauptkonkurrenten zählen TNT sowie im Expressbereich UPS und FedEx.
Der Konzernabschluss wird seit dem Geschäftsjahr 1999 nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt.
Erstmals im Jahr 1999 haben wir den Konzernabschluss nach IAS (International Accounting Standards, nun: International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt.
zur Aktie
Die Aktie können Sie über Ihre Bank erwerben.
Die Aktien der Deutsche Post AG wurden am 20. November 2000 erstmals an der Börse notiert.
Unsere Aktie wird an allen deutschen Börsenplätzen und im elektronischen Handelssystem XETRA gehandelt.
Die Wertpapier-Kenn-Nummer (WKN) lautet 555200, die ISIN DE0005552004.
Die Aktie ist am 19. März 2001 in den DAX 30 aufgenommen worden. Darüber hinaus ist die DPAG noch in zwei internationalen Indizes, dem Dow-Jones-Titans-Branchenindex (nichtzyklische Güter und Dienstleistungen) und dem MSCI.5 vertreten.
Die aktuelle Marktkapitalisierung wird durch die Multiplikation der Gesamtzahl der Aktien 1.209.015.874 mit dem aktuellen Kurs errechnet. Den Kurs finden Sie unter anderem auf der Investor Relations Website oder in der Finanzpresse.
Bitte geben Sie Adressänderungen bei Ihrer Depotbank an. Ebenso können Sie Ihre Änderungen direkt ins Aktienregister einstellen, das Ihnen hier in unserem Investor Relations Auftritt zur Verfügung steht.
zur Dividende
Die Hauptversammlung am 9. Mai 2012 hat eine Dividende von 0,70 € pro Aktie beschlossen. Die Dividendensumme belief sich somit auf 846 Mio. €. Bezogen auf den Jahresschlusskurs unserer Aktie ergibt sich eine Netto-Dividendenrendite von 5,9 %. Die Dividende wurde am 10. Mai 2012 ausgeschüttet und für inländische Investoren steuerfrei ausgezahlt. Die Ausschüttung gilt steuerlich als Rückgewähr von Einlagen und mindert - nach Auffassung der Finanzverwaltung - die Anschaffungskosten der Aktien. mehr
Da die Dividende in vollem Umfang aus dem steuerlichen Einlagekonto i.S.d. § 27 KStG (nicht in das Nennkapital geleistete Einlagen) geleistet wird, erfolgt beim inländischen Aktionär die Auszahlung ohne Abzug von Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag. Die Ausschüttung gilt steuerlich als Rückgewähr von Einlagen und mindert - nach Auffassung der Finanzverwaltung - die Anschaffungskosten. Ein Steuerguthaben ist mit der Dividende nicht verbunden. Beim ausländischen Aktionär richtet sich die Versteuerung nach den steuerlichen Vorschriften des jeweiligen Ansässigkeitsstaates.
Nach jetzigem Stand wird die Dividende voraussichtlich noch die nächsten Jahre steuerfrei ausgezahlt werden. Aber auch hier gilt die Ausschüttung steuerlich als Rückgewähr von Einlagen und mindert - nach Auffassung der Finanzverwaltung - die Anschaffungskosten.
Beim ausländischen Aktionär richtet sich die Versteuerung nach den steuerlichen Vorschriften des jeweiligen Ansässigkeitsstaates.
Nähere Informationen zu Divdenden mehr
American-Depositary-Receipt-Programm (ADR)
ADR können von institutionellen Investoren und Privatanlegern in den USA erworben werden, die keine Originalaktien an einer deutschen Börse erwerben möchten, sondern ein auf US-Dollar lautendes Wertpapier bevorzugen, das zu US-amerikanischen Handelszeiten in den USA gekauft, verrechnet und abgewickelt werden kann.
ADR können über eine Bank/einen Makler oder die US-amerikanische Depotbank gekauft werden. Sie werden Anlegern nicht von Deutsche Post DHL angeboten und werden nicht öffentlich in Deutschland angeboten.
Vielen institutionellen und privaten Anlegern in den USA ist an einer internationalen Diversifizierung ihrer Portfolios gelegen. Direkten Wertpapierkäufen im Ausland stehen allerdings eine Reihe von Hindernissen entgegen: unterschiedliche Verrechnungs- und Abwicklungssysteme, teure Währungsumrechnungen, unzuverlässiger Depotservice, schlechte Informationsversorgung, fremde Marktgepflogenheiten, ausländische Steuergesetzgebung und interne Anlagevorgaben. ADR adressieren diese Problematik, indem sie US-amerikanischen Investoren eine Anlagemöglichkeit auf ihrem Heimatmarkt mit seinen vertrauten Handels- und Abwicklungsprozessen bieten.
Die Bank of New York Mellon (BNY Mellon) wurde als Depotbank engagiert. Die Depotbank spielt eine zentrale Rolle im Prozess der Ausgabe und Rücknahme von ADR. Sie unterhält auch das ADR-Inhaberregister und schüttet die auf US-Dollar lautenden Dividenden an Investoren aus. BNY Mellon ist genauso wie Makler, andere Banken, Treuhänder und Abwicklungshäuser Mitglied der US-amerikanischen zentralen Depotstelle für Wertpapiere (Depositary Trust Company, DTC).
ADR werden begeben, indem ein US-amerikanischer Makler frei handelbare Deutsche Post DHL Aktien an einer deutschen Börse kauft, sie an die Depotbank von BNY weitergibt und dann BNY Mellon mit der Ausgabe einer Anzahl von ADR beauftragt, die der Anzahl der zugrundeliegenden, bei der Depotbank verwahrten Aktien entspricht. Außerdem können ADR auf dem US-amerikanischen Sekundärmarkt erworben werden.
Nach ihrer Ausgabe werden ADR (Level 1) im US-amerikanischen außerbörslichen Handel (Over-the-Counter-Markt) gehandelt. Verkauft der ADR-Besitzer seine Zertifikate, können diese entweder an einen anderen US-amerikanischen Anleger veräußert oder zurückgenommen werden, wobei die zugrundeliegenden Aktien im letzteren Fall anschließend an einen ausländischen Anleger verkauft werden können. In diesem Fall wird das ADR-Zertifikat gegebenenfalls abgegeben, und die von der Depotbank vor Ort verwahrten Aktien werden freigesetzt und im Heimatmarkt (d.h. Deutschland) verkauft. Das ADR-Zertifikat enthält u.a. eine detaillierte Auflistung der Pflichten der Depotbank mit Blick auf die Ausgabe, Übertragung und Rücknahme von ADR, die Zahlung von Dividenden, die Ausübung von Stimmrechten auf der Hauptversammlung und die Handhabung möglicher zukünftiger Bezugsrechtsemissionen, Tauschangebote, Aktiensplits u.ä.
Ja, die Dividenden werden an unsere Depotbank BNY Mellon gezahlt. Die Bank rechnet die Zahlungen in US-Dollar um und gibt sie abzüglich der jeweils einzubehaltenden Steuern an die ADR-Besitzer weiter.
Nein. ADR (Level 1 ) werden ausschließlich im US-amerikanischen außerbörslichen Handel (Over-the-Counter-Markt) gehandelt, wobei Handelsinformationen auf sogenannten „Pink Sheets“ veröffentlicht werden (einem zentralen Kursinformationsdienst, der die von Market Makern gestellten Kurse für Over-the-Counter-Wertpapiere in Echtzeit erfasst und veröffentlicht).
ADR-Emittenten sind dazu verpflichtet, alle im Rahmen ihrer normalen Informationspflichten gegenüber ihren Anteilseignern zu veröffentlichenden Informationen in englischer Sprache auf ihrer Webseite bereitzuhalten. In der Praxis sind diese Informationen auch über die Webseite der Depotbank erhältlich und werden auch von vielen der großen US-Finanzseiten abgedeckt.
Zusätzliche allgemeine Informationen erhalten Sie auf der Webseite von BNY Mellon bnymellon.com/dr (Deutsche Post DHL Profilseite). Im Inhaberregister der Depotbank aufgeführte ADR-Besitzer sollten Fragen zu ihren Konten, einschließlich Dividenden, Übertragungen & steuerlichen Dokumentationen, an die Shareowner-Services-Abteilung von BNY Mellon richten. Bitte nutzen Sie dazu die folgenden Kontaktdaten:
- Auf dem Postweg:
Deutsche Post AG, c/o BNY Mellon Shareowner Services, P.O. Box 358016, Pittsburgh, PA 15252-8016, USA
- Telefonisch:
+ 1-888-BNY-ADRs (gebührenfrei für Anrufer innerhalb der USA) - Per E-Mail: shrrelations@bnymellon.com
- Anleger, die Deutsche Post DHL ADR über eine Bank, einen Makler oder einen Treuhänder in “street name” halten, sollten Fragen zu ihren Anteilen an ihre jeweilige Bank, ihren Makler oder Treuhänder richten.
Die Umwandlung von Stammaktien in ADR (Level 1) erfolgt über einen Makler oder Anlageberater, der wiederum BNY Mellon kontaktiert.
BNY Mellon versorgt die in ihrem Inhaberregister aufgeführten ADR-Besitzer mit Informationen zur Hauptversammlung. Die ADR-Besitzer erhalten die Möglichkeit, Anweisungen zur Stimmrechtsausübung auf der Hauptversammlung zu geben. Die entsprechenden Anweisungen werden dann von BNY Mellon an einen Stimmrechtsvertreter weitergegeben.
ADR sind auf US-Dollar lautende, von einer US-amerikanischen Depotbank ausgegebene Zertifikate. Sie dokumentieren den Besitz von Aktien eines nicht-amerikanischen Unternehmens. ADR werden stellvertretend für Aktien gehandelt, die bei einem US-amerikanischen Kreditinstitut hinterlegt sind und ermöglichen US-Anlegern den Kauf und Handel von ausländischen Aktien sowie den Bezug von Dividenden in US-Dollar. ADR werden wie Aktien innerhalb des US-amerikanischen Clearing-Systems gehandelt, verrechnet und abgewickelt.
Ungesponserte ADR werden von einer oder mehreren Depotbanken zur Bedienung der Marktnachfrage ausgegeben, ohne dass eine formelle Vereinbarung mit dem betreffenden Unternehmen (z.B. Deutsche Post DHL) besteht. Gesponserte ADR werden von einer vom Unternehmen im Rahmen eines sogenannten Depotvertrags bestellten Depotbank ausgegeben.
zur Hauptversammlung
Die Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2011 fand am 9. Mai 2012 in Frankfurt am Main statt.
In einer Hauptversammlung üben die Aktionäre ihre Rechte in den Angelegenheiten der Gesellschaft aus.Eine Hauptversammlung eröffnet den Aktionären die Gelegenheit, dem Vorstand direkt Fragen bezüglich aller Angelegenheiten der Gesellschaft zur sachgemäßen Beurteilung eines Gegenstandes der Tagesordnung zu stellen.
Jahr für Jahr werden in einer ordentlichen Hauptversammlung zumindest folgende Tagesordnungspunkte erörtert:
- Vorlage des Jahresabschlusses des Vorjahres
- Verwendung des Bilanzgewinns
- Entlastung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats
- Bestellung der Abschlussprüfer für das laufende Geschäftsjahr
Eine Hauptversammlung ist in erster Linie eine Veranstaltung für die Aktionäre, die selbst oder vertreten durch einen Bevollmächtigten daran teilnehmen können. Für Hauptversammlungen großer Publikumsgesellschaften interessiert sich auch die Öffentlichkeit, so dass darüber regelmäßig in den Medien berichtet wird. Neben Pressevertretern besuchen Hauptversammlungen auch weitere Gäste, die sich einen Eindruck von der Geschäftsentwicklung der Gesellschaft machen wollen.
Jede Aktie gewährt eine Stimme. Maßgeblich für die Ausübung der Stimmrechte ist der am Tag der Hauptversammlung unter der jeweiligen Aktionärsnummer im Aktienregister eingetragene Aktienbestand.
Aktionäre, die nicht persönlich an der Hauptversammlung teilnehmen möchten, haben die Möglichkeit, Vollmacht zu erteilen und ihren Bevollmächtigten die Stimmrechte ausüben zu lassen. Bevollmächtigt werden kann eine persönliche Vertrauensperson, die die Hauptversammlung für den Aktionär besucht, ein Kreditinstitut (sofern das jeweilige Institut die Stimmrechtsvertretung anbietet), eine Aktionärsvereinigung oder die Stimmrechtsvertreter der Deutsche Post AG.
zu Anleihen & Rating
Mit dem gegenwärtigen Rating, welches unsere hohe Kreditwürdigkeit widerspiegelt, ist unser Konzern in der Transport- und Logistikbranche gut positioniert.
Um auch in Zukunft ungehindert Zugang zu den Kapitalmärkten zu haben, strebt der Konzern weiterhin ein Kreditrating an, das für die Transport- und Logistikindustrie überdurchschnittlich ist. Im Rahmen dieser Zielsetzung betrachten wir vor allem, wie sich unser operativer Cashflow im Verhältnis zur angepassten Verschuldung entwickelt. Diese entspricht den Nettofinanzverbindlichkeiten des Konzerns unter Berücksichtigung der nicht direkt mit Kapital unterlegten Pensionsverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus operativem Leasing.
Unsere wichtigste Finanzierungsquelle ist der Mittelzufluss aus laufender Geschäfts- und Investitionstätigkeit. Anfang 2008 haben wir ein Commercial Paper Programm mit einem Volumen von bis zu 1 Mrd € eingeführt. Es ergänzt unsere kurzfristigen Finanzierungsinstrumente und ermöglicht uns, kurzfristig solche Papiere in verschiedenen Währungen mit einer Laufzeit von in der Regel unter 90 Tagen zu emittieren. Der nachhaltige Grundbedarf an Finanzmitteln wird jedoch weiterhin durch langfristige Finanzierungsinstrumente gedeckt, da durch die Aufnahme von kurzfristigen Schuldverschreibungen im Rahmen des Commercial Paper Programms nur der Bedarf an kurzfristigen Bankdarlehen kompensiert wird.