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Umweltschutz hat viele Gesichter
Am Hub Leipzig/Halle gehört Umweltschutz und Nachhaltigkeit von Anfang an zum Gesamtkonzept. DHL setzt auf moderne Technik und nutzt natürliche, regenerative Ressourcen wie Sonnenenergie und Regenwasser um die Umwelt zu schonen, Strom zu sparen und Kohlendioxid zu vermeiden. Und auch die Mitarbeiter machen mit, was die gute Resonanz auf das von DHL bezuschusste Jobticket zeigt.
Neues Blockheizkraftwerk
Die Lösung für diese Aufgabe brachte der renommierte Maschinen- und Anlagenbauer Fimag aus Finsterwalde. Das Unternehmen überzeugte mit einem Blockheizkraftwerk, das einen besonders hohen Wirkungsgrad hat. Es wird mit Erdgas betrieben, einer sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch sinnvollen Alternative.
Ab Mitte dieses Jahres produziert das neu gebaute Blockheizkraftwerk Energie für den Eigenverbrauch des Hubs. Rund neun Millionen Kilowattstunden werden es pro Jahr sein. Die dabei entstehende Wärme nutzt DHL im Winter, um die Betriebsgebäude zu heizen und im Sommer zur Kühlung der Lagerräume mit Hilfe wärmegetriebener Kältemaschinen. Entscheidend ist, dass die Energie des Blockheizkraftwerks während des gesamten Jahres genutzt wird.
Energie aus der Sonne
Auch die Sonne dient am Hub Leipzig/Halle als Energiespender. Die Dresdner Firma SunStrom hat eine Photovoltaikanlage mit einer Gesamtfläche von rund 1.000 Quadratmetern an Solarzellen auf das Flachdach der Werkstatt gebaut.
Die Kollektoren werden pro Jahr mehr als 100.000 Kilowattstunden Energie erzeugen, die in das öffentliche Netz eingespeist wird. Der Energieversorger gibt DHL dafür eine Gutschrift, die die Gesamtstromkosten des Hubs senkt. Durch Photovoltaik und Blockheizkraftwerk kann DHL am Luftdrehkreuz Leipzig jährlich 3.000 Tonnen Kohlendioxid vermeiden.
Fortschrittliches Energie- und Regenwassermanagement
Zwei Brauch- und Löschwasseranlagen sind ebenfalls Teil des Umweltkonzepts. Ein Teil des Warehousedaches (rund 16.000 Quadratmeter) sowie das Dach des Hangars (rund 25.000 Quadratmetern) werden zum Sammeln von Regenwasser genutzt. Zunächst läuft es durch eine Filteranlage, um dann in rund 300 Kubikmeter großen Zisternen gespeichert zu werden.
Pro Jahr kommen so etwa 3.000 Kubikmeter Wasser zusammen, das anstatt von Leitungswasser beispielsweise als Waschwasser für die Flugzeuge und die Toilettenspülungen benutzt wird. Das fortschrittliche Energie- und Regenwassermanagement am Leipziger Hub soll erste Erfahrungswerte liefern und die Basis legen für weitere Umweltschutzmaßnahmen an anderen Standorten des Unternehmens.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln umweltschonend zum Arbeitsplatz
Eine weitere Möglichkeit die Umwelt zu schonen, ist die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Mehr als ein Drittel der Beschäftigten des Luftfrachtdrehkreuzes nutzt bereits eine Kooperation von Mitteldeutschem Verkehrsverbund und DHL - Tendenz steigend. Die Mitarbeiter kommen nicht mehr mit dem eigenem Auto, sondern dank eines kostengünstigen Jobtickets mit Bussen und Bahnen zur Arbeit. Für diejenigen, die nur die erste und zweite Tarifzone benötigen, ist das Ticket kostenlos.
Zusätzlich sind die Fahrpläne auf den Schichtbetrieb zugeschnitten und erleichtern das Umsteigen. Die Monatskarten, von DHL subventioniert, können auch an Wochenenden gemeinsam mit den Familienangehörigen genutzt werden.