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- 21. Aug. 07: DHL startet Hilfseinsatz für Erdbebenopfer in Peru
DHL startet Hilfseinsatz für Erdbebenopfer in Peru
Logistische Unterstützung am Flughafen in Pisco
Pisco, 21.08.2007, 11:30 MESZDie DHL hat mit OCHA, dem Büro der Vereinten Nationen für die Koordination humanitärer Angelegenheiten, im Jahr 2005 eine Partnerschaft geschlossen. Diese hat die effiziente Lagerung und Weiterverteilung von Hilfsgütern in Katastrophenregionen zum Ziel. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Klaus Zumwinkel: "Dies ist Teil unseres Corporate Social Responsibility Programms."
Sowohl das DRT Americas mit Sitz in Südflorida als auch das DRT Asia Pacific mit Sitz in Singapur wurden im vergangenen Jahr gegründet. Ein drittes DRT für die Region Naher Osten und Afrika kommt in diesem Jahr hinzu, um die Hilfseinsätze weltweit anbieten zu können. Die DRTs, die ihre Leistungen kostenlos zur Verfügung stellen, bauen auf einem Pool von rund 80 ausgewählten DHL-Mitarbeitern aus, von denen bis zu fünfzehn während des Einsatzes ständig vor Ort sind.
"Körperlicher Einsatz und die Bereitschaft zu helfen stehen bei einer solchen Aktion im Vordergrund, da es so gut wie keine Abfertigungsgeräte gibt. Das DRT kümmert sich darum, zwei vorübergehende Lagerhallen so zu sortieren, dass mehr Waren gelagert und die Hilfsgüter schneller verteilt werden können", so Chris Weeks, Direktor Humanitäre Aufgaben bei der DHL, der das Team vor Ort leitet.
Da die Hauptstraße zwischen Lima und dem Süden des Landes stark beschädigt ist, werden die meisten Hilfsgüter direkt in die Hafenstadt Pisco geflogen. Täglich kommen hier zwischen zehn bis zwanzig Flugzeuge mit Zelten, Decken, Medikamenten, Nahrungsmitteln, Trinkwasser und anderen Hilfsgütern an. Zusätzlich zum Einsatz am Flughafen überlegen das DRT Americas und die lokalen Behörden, Hilfsgüter per 2/2 Hubschrauber über entlegenen Gebieten abzuwerfen, die bisher von den Lieferungen unberührt geblieben sind. Außerdem plant die DHL Express USA einen Spendenaufruf in Südflorida, der ebenfalls den Erdbebenopfern zu Gute kommen soll.
Nach offiziellen Angaben sind bei dem schlimmsten Beben in Peru seit über dreißig Jahren bisher mehr als 500 Menschen getötet und mehr als 1.500 verletzt worden. Darüber hinaus wurden schätzungsweise 200.000 Menschen obdachlos.
Für weitere Informationen für Journalisten stehen Ihnen unsere Pressesprecher gerne zur Verfügung.