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Feldpost feiert Jubiläum
Seit 15 Jahren versorgt die Deutsche Post Soldaten im Ausland
Bonn, 22.05.2007, 11:30 MESZIm Rahmen einer Festveranstaltung haben die Bundeswehr und die Deutsche Post heute das 15 jährige Einsatzjubiläum der Feldpost gewürdigt. Seit eineinhalb Jahrzehnten hält die Deutsche Post für die Bundeswehrsoldaten im Ausland die Verbindung nach Hause. Sie versorgt die derzeit rund 8.000 Soldaten in Bosnien-Herzegowina, dem Kosovo, Afghanistan, Georgien und Usbekistan mit Briefen, Päckchen und Paketen aus der Heimat.
Was in Deutschland zum Alltag gehört, ist für die Bundeswehrsoldaten im Ausland ein Höhepunkt und oft der einzige Kontakt nach Hause: die Post. Briefe und Päckchen aus der Heimat und für die Heimat sind für die Soldaten in den Krisengebieten eine Brücke zu ihrer Familie und ihren Freunden. Für sie ist es besonders wichtig, dass der Brief an die Ehefrau auch wirklich pünktlich zum Geburtstag im heimischen Briefkasten liegt und umgekehrt das Päckchen mit den Weihnachtsplätzchen den Heiligen Abend im Einsatz versüßt. Der Grundstein für die Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Post und der Bundeswehr wurde bereits mit der Gründung der Bundeswehr 1955 gelegt. Die ersten Briefe gingen 1992 ins Ausland, bei einem humanitären Einsatz der Bundeswehr in Kambodscha. Der Name "Feldpost" wurde offiziell ein Jahr später zum ersten Mal verwendet. Die Feldpost bietet den Soldaten alles, was die Deutsche Post auch zu Hause anbietet: Neben dem Transport von Briefen, Päckchen und Paketen können sie bei den Feldpostämtern auch ihre Postbankgeschäfte abwickeln. Das alles gibt es für die Bundeswehrsoldaten zum Inlandstarif.
Wie in Deutschland wird die Post auch in den Krisengebieten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Deutschen Post gebracht. Sie melden sich freiwillig für diesen Dienst und werden von der Bundeswehr zu Feldpostsoldaten ausgebildet. Waren es am Anfang noch zehn Feldpostsoldaten pro Jahr, so werden die Bundeswehrsoldaten inzwischen von 120 Postmitarbeitern versorgt. Bei den Soldaten sind sie sehr beliebt, weil sie die Gewähr dafür sind, dass der Kontakt in die Heimat bestehen bleibt. Rund um Weihnachten und Ostern haben die Feldpostsoldaten besonders viel zu tun. Sie tun ihren Dienst in der Ferne, der auch für sie oft gefährlich ist, gern, denn ein Brief von zu Hause ist oft ein kleines Wunder gegen das Heimweh.
Für weitere Informationen für Journalisten stehen Ihnen unsere Pressesprecher gerne zur Verfügung.