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- 2007
- 04. Okt. 07: Gewinne aus dem Aftermarket-Geschäft sind entscheidend
Gewinne aus dem Aftermarket-Geschäft sind für das Überleben von Fertigungsunternehmen entscheidend
Capgemini und DHL beurteilen die Entwicklung der Strategie für Aftermarket-Services
London, 04.10.2007, 11:30 MESZ
DHL arbeitete in Partnerschaft mit dem Forschungsunternehmen Capgemini, um Trends in der Aftermarket-Branche festzustellen, die aktuellen Herausforderungen zu identifizieren und herauszufinden, welche Aftermarket-Strategie führend ist und welche Richtung Konstruktions- und Fertigungsunternehmen gegenüber der Hightech-Branche einschlagen. Im Rahmen der Studie zur Servicelogistik wurden über 100 Führungskräfte der Bereiche Supply Chain und Service-Management aus den Branchen Konstruktion, Fertigung und Hightech befragt. Fortune 500-Unternehmen der Konstruktions- und Fertigungsbranche, wie ABB und Honeywell nahmen an der Studie teil und die Ergebnisse wurden mit führenden Unternehmen der Hightech-Branche verglichen.
Die große Mehrheit der Firmen der Konstruktions- und Fertigungsbranche haben heute bereits Gewinnspannen von 10 bis 50% im Service-Management. Für die kommenden fünf Jahre erwarten diese Unternehmen jedoch noch weit größere Gewinnspannen.
Roy Lenders, Global Vice President für Logistik und Fulfilment bei Capgemini sagt: "Diese in Partnerschaft mit DHL durchgeführte Studie bietet einen wirklich zukunftsweisenden Einblick in die Landschaft der Servicelogistik. Sie hebt hervor, dass das Service-Management insbesondere auf internationaler Ebene eine wichtige Ertragsquelle für die meisten dieser großen Konstruktions- und Fertigungsunternehmen wird."
"Die heutigen Ergebnisse zeigen, dass die Hightech-Branche zwar als Spitzenreiter in der Entwicklung der Servicelogistik gilt, hinsichtlich der Globalisierung jedoch fünf Jahre hinter der Konstruktions- und Fertigungsbranche herhinkt. Letztere hat aber mehr Schwierigkeiten, einen gleich bleibenden Service zur Verfügung zu stellen und den Erwartungen der Kunden hinsichtlich der Service-Level zu entsprechen. Während Hightech-Unternehmen nur dann kurze Reaktionszeiten bieten wollen, wenn dies erforderlich ist, und nach Möglichkeit auf kosteneffiziente Servicearten zurückgreifen, stehen Konstruktions- und Fertigungsunternehmen vor ständig wachsenden Geschäftsanforderungen. Globale Reichweite und Beständigkeit des Service sind ein wesentlicher Schwerpunkt in dieser Branche, mehr als im Hightech-Bereich."
Jacob Verhagen, Vice President, Sales and Marketing, Global Service Logistics bei DHL Exel Supply Chain erläutert: "Diese Studie zeigt, in welchem Maß unsere Kunden aus der Fertigungsbranche Service-Management und Servicelogistik immer mehr als Faktor betrachten, durch den sie sich von Wettbewerbern unterscheiden können. Nachdem sie über mehrere Jahre hinweg eine effiziente Service-Supply-Chain aufgebaut haben, nutzen sie diese nun zur Servicedifferenzierung. In einem immer komplexeren betrieblichen Umfeld ist zentralisiertes Supply Chain Management ein angesagtes Thema in den Vorstandsetagen unserer Kunden und erhält nun oberste Priorität als Teil des Kerngeschäfts."
Für weitere Informationen für Journalisten stehen Ihnen unsere Pressesprecher gerne zur Verfügung.