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- Interview mit Jürgen Gerdes zum Paketkonzept 2012
Pakete so schnell wie einen Brief versenden
Drei Fragen an Jürgen Gerdes, Konzernvorstand BRIEF und verantwortlich für das Paketgeschäft der Deutschen Post DHL, zur Modernisierung des Paketnetzwerks in Deutschland:
Jürgen Gerdes, Konzernvorstand BRIEF
Herr Gerdes, das Investitionsvolumen von rund 750 Millionen Euro in das Paketnetzwerk ist immens. Was versprechen Sie sich davon?
Jürgen Gerdes: Der Versandhandel zieht weiter an, der Internethandel brummt. Das merken wir vor allem an den zweistellig gestiegenen Volumina unserer Geschäftskunden - und hier setzen wir mit dieser Investition an. Als Marktführer wollen wir unseren Kunden künftig noch bessere und noch innovativere Services bieten - das Paket soll so schnell wie ein Brief werden. Mit dem Ausbau unseres Netzwerk schaffen wir dafür die Grundlage und sichern gleichzeitig den weiteren Erfolg des Unternehmensbereichs BRIEF. Schon heute macht das Paketgeschäft rund ein Fünftel des Gesamtumsatzes im BRIEF-Bereich aus. Und mit diesem neuen Netzwerk und unseren E-Produkten, wie etwa dem E-Postbrief, wird sich dieser Anteil in den nächsten Jahren signifikant erhöhen. Wir sind gut gerüstet, um Paket als zweite wichtige Säule im Briefbereich zu etablieren.
Was merkt denn der Kunde von ihrem neuen Paketnetzwerk?
Jürgen Gerdes: Uns geht es bei dieser Investition vor allem um drei wesentliche Verbesserungen für den Kunden: Erstens Schnelligkeit - das heißt, die Pakete sollen zukünftig so schnell wie ein Brief beim Empfänger sein - in der Regel am nächsten Tag flächendeckend in Deutschland. Zweitens wird die moderne Infrastruktur neue Angebote ermöglichen - zum Beispiel beim Versand von Lebensmitteln oder Medikamenten. Drittens erhöht sich die Transparenz. Das heißt - der Kunde kann in der Zukunft viel einfacher noch als heute in Echtzeit seine Sendung verfolgen. Für die Geschäftskunden wird vor allem wichtig sein, dass sie viel später am Abend als heute die Sendungen bei DHL einliefern können und flexibel entscheiden, wann und wo zugestellt werden soll.
Der Starkverkehr ist nicht mehr so weit weg. Hilft Ihnen die neue Infrastruktur schon in diesem Jahr, die stark steigenden Sendungsmengen zu verarbeiten?
Jürgen Gerdes: Die Erweiterung der ersten Standorte wird weitestgehend zum Beginn des Starkverkehrs im November abgeschlossen sein. Pro Standort haben wir dann eine um 40 Prozent erhöhte Leistungsfähigkeit und erreichen damit bereits in diesem Jahr eine Kapazitätssteigerung von mehr als 15 Prozent für das Weihnachtsgeschäft. Sie sehen, wir sind bestens auf die Weihnachtszeit vorbereitet und werden wie immer höchste Qualität liefern!
Für weitere Informationen für Journalisten stehen Ihnen unsere Pressesprecher gerne zur Verfügung.
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