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UN-Klimakonferenz in Kopenhagen (COP15)
Die COP15-Konferenz ist die fünfzehnte Vertragsstaatenkonferenz zur Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen. Die Konferenz fand vom 7. bis 18. Dezember 2009 in Kopenhagen statt.
Regierungsvertreter, Politiker, Nichtregierungsorganisationen, Wissenschaftler, Unternehmensvertreter und Verbraucher diskutierten die Gestaltung der künftigen Klimapolitik. Die weltweiten Entwicklungen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse der Klimaforschung haben deutlich gemacht, dass das Kyoto-Protokoll dringend durch eine neue Vereinbarung zum Klimaschutz ersetzt werden muss.
Die Erwartungen an die COP15-Konferenz waren hoch: es sollte ein Vertrag vereinbart und ratifiziert werden, der direkt nach Auslaufen des Kyoto-Protokolls im Jahr 2012 in Kraft treten kann. Mit diesem Vertrag sollte eine Reduzierung der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen vereinbart werden, die von so vielen Ländern wie möglich unterstützt werden sollte.
COP15 führte zum sogenannten Copenhagen Accord, einer nicht bindenden politischen Abschlusserklärung. In dieser wurde auf der Basis der wissenschaftlichen Position des IPCC (Inter-Governmental Panel on Climate Change) das Ziel formuliert, die globale Erwärmung auf 2°C zu beschränken. Konkrete Reduktionsziele für Treibhausgase wurden nicht vereinbart, allerdings sollen alle Vertragsstaaten bis 2010 ihre konkreten Reduktionsziele melden.
Darüber hinaus wurden die Industriestaaten aufgefordert, Mittel zur Unterstützung von Klimaschutz- und Ausgleichsmaßnahmen in den Entwicklungsländern bereit zu stellen. Die Verhandlungen sollen Mitte 2010 bei einer Ministerkonferenz in Bonn und Ende 2010 bei der UN-Klimakonferenz (COP16) in Mexiko fortgesetzt werden.
Wir unterstützen ein neues globales Klimaschutzabkommen
Im Vorfeld von COP15 hat Deutsche Post DHL vier zentrale politische Positionen formuliert. Die Forderung nach einem globalen Rahmen für die Bepreisung von CO2, industriegetriebenen Standards für die CO2-Berechnung, Anreizen für Investitionen in grüne Lösungen und vermehrte Forschung & Entwicklung für emissionsarme Mobilität bleibt aktuell.
Wir brauchen einen politischen Rahmen, der die weltweiten Klimaschutzbemühungen unterstützt, in unserer Branche und darüber hinaus.
Statement unseres Vorstandsvorsitzenden Frank Appel:
"Als global agierendes und führendes Logistikunternehmen glaubt Deutsche Post DHL an die Notwendigkeit und die Chancen einer CO2-armen Wirtschaft. Wir selbst tragen unseren Teil dazu bei.
Unser Klimaschutzprogramm GoGreen hilft uns, wirklich nachhaltige Logistikdienstleistungen zu erbringen - für unsere Kunden und für den Planeten. Mit GoGreen wollen wir unsere CO2-Effizienz bis 2020 um 30 Prozent verbessern. Zur Unterstützung dieses Zieles fordern wir:
- Adäquate und globale Preismechanismen für CO2-Emissionen
- Anreize für Investitionen in CO2-Effizienz
- Forschung & Entwicklung für emissionsarme Mobilität"
Warum wir uns engagieren
Mit dem Klimaschutzprogramm GoGreen, dem ersten Programm dieser Art in der Logistikbranche, hat sich der Konzern Deutsche Post DHL ehrgeizige Ziele gesetzt.
Bis 2020 will Deutsche Post DHL die CO2-Effizienz der eigenen Geschäftstätigkeit sowie die der Tätigkeiten ihrer Subunternehmer um 30 Prozent verbessern. So soll der CO2-Ausstoß pro Brief, pro Tonne Fracht oder Quadratmeter genutzter Fläche verglichen mit den Werten für 2007 um fast ein Drittel gesenkt werden.
Erreicht werden soll dies durch eine Optimierung der Fahrzeug- und Flugzeugflotte, eine Steigerung der Energie-Effizienz sowie die Entwicklung innovativer Technologien. Gleichzeitig werden Mitarbeiter, Kunden und Subunternehmer dazu ermutigt, ihren CO2-Fußabdruck zu verringern.
Als führendes Unternehmen bei der Entwicklung einer nachhaltigen Logistik wollen wir die COP15-Konferenz unterstützen und damit unser Engagement für den Klimaschutz verdeutlichen.
2009 war DHL der offizielle Logistikpartner der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen. Die Zusammenarbeit umfasste CO2-neutrale, weltweite Versanddienstleistungen für Delegierte, Teilnehmer und Veranstalter vor und während der Konferenz.
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Maßgebliche Standards für die Übernahme unternehmerischer Verantwortung:
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Haben Sie Fragen zur unternehmerischen Verantwortung von Deutsche Post DHL? Wir beantworten sie gern.