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Nachhaltiger Einkauf
Im Jahr 2008 haben wir Produkte und Dienstleistungen für über neun Milliarden Euro eingekauft. Dank dieses Volumens können wir auch die Nachhaltigkeit unserer eigenen Lieferkette beeinflussen. So lassen wir uns bei Einkaufsentscheidungen von internationalen Umwelt- und Ethikstandards leiten. Seit 2007 stellen wir durch einen Verhaltenskodex für Lieferanten konzernweit einen konsequenten Ansatz sicher. Nach Gesprächen mit unseren Lieferanten haben wir diesen Kodex im September 2008 überarbeitet. Damit der Kodex praktikabel bleibt, haben wir ein Team mit erfahrenen Experten aus verschiedenen Bereichen unseres Einkaufs eingerichtet. Der Kodex deckt folgende Punkte ab:
- Gesetze und ethische Grundsätze (einschließlich Arbeits- und Menschenrechte)
- Arbeitsschutz
- Planung der betrieblichen Kontinuität
- unzulässige Zahlungen und Bestechung
- Umwelt
- Dialog mit Geschäftspartnern.
Der Kodex ist Bestandteil aller neu abgeschlossenen Lieferantenverträge. Bereits früh in einem Beschaffungsverfahren erwarten wir von unseren Lieferanten ihr Einverständnis mit dem Kodex. Erst dann wird das Verfahren fortgesetzt. Die Umsetzung wird durch Leitlinien für den Einkauf gestützt. Zusätzlich wurden im Jahr 2008 über 500 Einkäufer in Bezug auf die Kodexinhalte geschult.
Der Kodex an sich garantiert noch nicht seine Einhaltung. Er bietet jedoch eine solide Basis für die Beziehungen zu unseren Lieferanten, da er unsere Erwartungen deutlich macht.
Anhaltend gute Praxis
2007 begannen wir damit, Beschaffungskategorien weltweit systematisch zu überprüfen und über umweltfreundlichere Alternativen zu verhandeln. 2008 folgte ein standardisierter Umweltfragebogen. Dieser verdeutlicht den Lieferanten unsere ökologischen Standards und dient als Grundlage für Gespräche über Alternativen.
Außerdem setzen wir in den Bereichen Fuhrpark, "grüne" IT und Papier unsere nachhaltig orientierten Initiativen aus dem vergangenen Jahr fort. Unsere Aktivitäten zu Recyclingpapier haben wir bereits im Jahr 2005 in die Initiative Pro Recyclingpapier eingebracht. So konnten wir gemäß den Zielen unserer konzernweiten Papierleitlinien den Anteil an Recyclingpapier oder Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft bei den über unseren Einkauf beschafften Produkten auf über 80 % steigern .
Zudem haben wir 2008 in unserer Bonner Zentrale einen "Green Purchasing"-Infotag durchgeführt, um unsere Mitarbeiter für umweltfreundlichere Alternativen wie "grüne" Energie, Reinigungsmittel und Recyclingpapier zu sensibilisieren.
Seit Dezember 2008 setzen neue Richtlinien für die Umweltfreundlichkeit unserer deutschen Firmenfahrzeuge Obergrenzen für die CO2-Emissionen jeder Fahrzeugkategorie. Sie werden ergänzt durch Anreize für den Umstieg auf ein CO2-effizienteres, kleineres Auto. Statt Firmenwagen können die Mitarbeiter nun auch eine BahnCard 100 wählen.
Wir werden unsere Kaufkraft auch weiterhin nutzen, um unsere Lieferkette zu beeinflussen und so zu besserer CO2-Effizienz und mehr Nachhaltigkeit beizutragen.
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Maßgebliche Standards für die Übernahme unternehmerischer Verantwortung:
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Haben Sie Fragen zur unternehmerischen Verantwortung von Deutsche Post DHL? Wir beantworten sie gern.