Umweltdialog
Unsere Vorreiterrolle auf dem Weg zu einer grünen Logistik nehmen wir auch in der Zusammenarbeit mit Industrie und Forschung wahr. Da das CO2-Effizienzziel die CO2-Emissionen unserer Subunternehmer mit einschließt ist es für uns wesentlich, Transparenz über die CO2-Effizienz der Transportpartner zu erhalten. Deshalb beteiligen wir uns einerseits an verschiedenen Industrieinitiativen zur Erhöhung dieser Transparenz und haben interne Managementsysteme entwickelt.
Wegweisende Initiative im Straßengüterverkehr ins Leben gerufen
Im März 2012 haben wir zusammen mit Kunden und Wettbewerbern das Programm "Green Freight Europe" (GFE) ins Leben gerufen, dem bislang rund 90 Unternehmen beigetreten sind und das von einer Reihe nationaler und europäischer Industrieverbände unterstützt wird. Gemeinsam verfolgen die Mitglieder das Ziel, GFE als führendes Programm zur Reduktion der CO2-Emissionen im Straßengüterverkehr europaweit zu etablieren und die Transparenz über die CO2-Effizienz der Teilnehmer im Straßengüterverkehr zu verbessern.
Die Zusammenarbeit zwischen Logistikdienstleistern, Spediteuren und Verladern ermöglicht auch eine nachhaltige Vergabe von Dienstleistungen an besonders effiziente Subunternehmer, die zukünftig bei Aufträgen bevorzugt berücksichtigt werden können. Damit unterstützt unser Engagement auch die Erreichung unseres eigenen Effizienzziels.
Neue Standards für CO2-Emissionen mitentwickelt
Wir engagieren uns in der Entwicklung von Standards für die Berechnungen von Treibhausgasemissionen und deren Management. So haben wir bei der Erprobung der neuen Standards des Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol), einer Initiative des Weltwirtschaftsrats für nachhaltige Entwicklung und des World Resources Institute, mitgewirkt.
Darüber hinaus arbeiten wir in Gremien und Arbeitsgruppen daran mit, gemeinsame branchenspezifische Grundlagen für die Berechnung von CO2-Emissionen global zu etablieren. Zum Beispiel waren wir an der Entwicklung der jüngst erschienenen Norm DIN EN 16258 beteiligt, die erstmals standardisierte Berechnungsvorgaben für den Transportsektor bietet.
Engagement für die Entwicklung alternativer Flugkraftstoffe
Als Gründungsmitglied der Initiative aireg e. V. engagieren wir uns für die Entwicklung alternativer Flugkraftstoffe entlang der gesamten Wertschöpfungskette und deren Nutzung in unserem Konzern. Als Plattform für Wissenschaft und Forschung hat es sich aireg e. V. zum Etappenziel gemacht, bis zum Jahr 2025 eine 10-prozentige Beimischung von alternativen Flugkraftstoffen in Deutschland sicherzustellen. Hintergrund ist die weltweite Verpflichtung der Luftfahrtbranche, ab dem Jahr 2020 ein CO2-neutrales Wachstum zu erreichen und bis zum Jahr 2050 ihre CO2-Emissionen im Vergleich zum Jahr 2005 zu halbieren.