| Andere Verbindlichkeiten | ||
|---|---|---|
| Mio € | 2004 | 2005 |
| Langfristige andere Verbindlichkeiten | 2.989 | 3.989 |
| Kurzfristige andere Verbindlichkeiten | 2.965 | 3.832 |
| 5.954 | 7.821 |
| 1) | angepasste Vorjahreszahlen aufgrund des Charts of Account, siehe Textziffer 5 |
Der Anstieg der anderen Verbindlichkeiten entfällt im Wesentlichen auf das Nachrangkapital der Deutsche Postbank Gruppe. Bei dem Nachrangkapital handelt es sich um nachrangige Verbindlichkeiten, hybride Kapitalinstrumente, Genussrechtskapital und Vermögenseinlagen typisch stiller Gesellschafter. Sie entsprechen aufgrund der derzeitigen Restlaufzeitstruktur nur in Höhe von 2.389 Mio € den haftenden Eigenmitteln gemäß der Baseler Eigenkapitalvereinbarung. Das Nachrangkapital ist mit insgesamt 2.290 Mio € (Vorjahr: 1.297 Mio €) gegen Änderungen des Fair-Value abgesichert.
Die Verbindlichkeiten aus dem Verkauf von Wohnungsbaudarlehen betreffen Verpflichtungen der Deutsche Post AG zur Zahlung von Zinssubventionen an Darlehensnehmer zum Ausgleich von Konditionsnachteilen im Zusammenhang mit den in Vorjahren erfolgten Forderungsabtretungen sowie Verpflichtungen aus weiterzuleitenden Tilgungen und Zinsen für verkaufte Wohnungsbaudarlehen.
In den sonstigen Verbindlichkeiten ist eine Vielzahl von Einzelsachverhalten enthalten, die den Betrag von 10 Mio € nicht übersteigen.
Weitere Angaben zu den Derivaten befinden sich unter Textziffer 51.2.
Die Fälligkeitsstruktur der langfristigen anderen Verbindlichkeiten zeigt sich wie folgt:
| Fälligkeitsstruktur | |
|---|---|
| Mio € | |
| 1 Jahr bis 2 Jahre | 53 |
| 2 bis 3 Jahre | 285 |
| 3 bis 4 Jahre | 142 |
| 4 bis 5 Jahre | 40 |
| Mehr als 5 Jahre | 3.469 |
| Gesamt | 3.989 |
Für alle weiteren originären Finanzinstrumente ergeben sich aufgrund kurzer Laufzeiten oder einer marktnahen Bewertung keine signifikanten Unterschiede zwischen den bilanziellen Buch- und Zeitwerten. Es besteht kein signifikantes Zinsrisiko, da sie größtenteils marktnah variabel verzinslich sind.





