Die auf dieser Seite dargestellten Informationen wurden von PricewaterhouseCoopers geprüft.

Ertragsteuern   Download Excel
Mio € 2004 2005
     
Laufende Ertragsteueraufwendungen –251 –500
Laufende Ertragsteuererstattungen 13 7
  –238 –493
Latenter Steuerertrag (Vorjahr: Steueraufwand) aus temporären Wertdifferenzen –1561) 54
Latenter Steueraufwand aus dem Abbau aktiver latenter Steuern auf steuerliche Verlustvorträge –46 –166
  –202 –112
  –4401) –605
1) angepasste Vorjahreszahl aufgrund eines durchgeführten Restatements, siehe Textziffer 5

Die Erhöhung der laufenden Ertragsteueraufwendungen um 255 Mio € entfällt überwiegend auf die Deutsche Post AG. Hierbei handelt es sich um tatsächliche Steuerzahlungen für den laufenden Veranlagungszeitraum.

Ausgehend vom Konzernjahresergebnis vor Ertragsteuern und der rechnerischen Ertragsteuer gestaltet sich die Überleitung auf den tatsächlichen Ertragsteueraufwand wie folgt:

Überleitungsrechnung   Download Excel
Mio € 2004 2005
     
Konzernjahresergebnis vor Ertragsteuern 2.180 3.053
Rechnerische Ertragsteuer 870 1.218
Auf temporäre Differenzen nicht gebildete aktive latente Steuern    
Initial-Differences –264 –915
Abschreibung Firmenwerte 148 175
Restrukturierungsrückstellung –68 –79
Auf steuerliche Verlustvorträge nicht gebildete aktive latente Steuern inländischer Konzerngesellschaften 0 –175
Auf steuerliche Verlustvorträge nicht gebildete aktive latente Steuern ausländischer Konzerngesellschaften 192 201
Effekt für Steuern aus Vorjahren –332 265
Steuerfreie Erträge und nicht abziehbare Ausgaben, Effekte aus § 8b KStG –83 –72
Steuersatzdifferenzen ausländischer Unternehmen –27 –33
Sonstiges 4 20
Tatsächliche Ertragsteuer 440 605

Die Effekte aus auf steuerliche Verlustvorträge nicht gebildeten aktiven latenten Steuern enthalten in Höhe von 87 Mio € (Vorjahr: 0 Mio €) Aufwand aus dem Abbau aktiver latenter Steuern auf die Verlustvorträge, die voraussichtlich nicht genutzt werden können. Sie betreffen zudem in Höhe von 310 Mio € (Vorjahr: 34 Mio €) Minderungen des Ertragsteueraufwandes aus der Nutzung steuerlicher Verlustvorträge, auf die keine aktiven latenten Steuern gebildet wurden.

Der Unterschied zwischen dem rechnerischen Steueraufwand und dem tatsächlichen Steueraufwand gründet insbesondere auf temporären Differenzen zwischen der IFRS- und Steuerbilanz der Deutsche Post AG, die aus abweichenden Wertansätzen in der steuerlichen Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 1995 resultieren (Initial-Differences). Gemäß IAS 12.15 (b) und IAS 12.24 (b) hat der Konzern keine aktiven latenten Steuern auf diese temporären Differenzen, die im Wesentlichen das Sachanlagevermögen, die Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen betreffen, gebildet.

Die verbleibenden temporären Differenzen zwischen den IFRS-Bilanzansätzen und den Wertansätzen, basierend auf der steuerlichen Eröffnungsbilanz, belaufen sich zum 31. Dezember 2005 noch auf 6,4 Mrd € (Vorjahr: 5,0 Mrd €).

Die Effekte aus § 8b KStG betreffen im Wesentlichen die Spezialfonds, Aktien und Beteiligungen der Deutschen Postbank Gruppe.

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