Die auf dieser Seite dargestellten Informationen wurden von PricewaterhouseCoopers geprüft.

Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 170,0 % auf 3.685 Mio € (im Vorjahr 1.365 Mio €). Hauptursachen hierfür waren die Auflösung der Rückstellungen für die Postbeamtenkrankenkasse der Deutsche Post AG und der Deutsche Postbank AG in Höhe von insgesamt 1.208 Mio € sowie die Auflösung von Umsatzsteuerrückstellungen in Höhe von 369 Mio €. Ebenfalls erhöht haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Der Anstieg um 451 Mio € auf 4.407 Mio € (+11,4 %) war in erster Linie auf die im ersten Halbjahr entstandene Verpflichtung zur Zahlung von Vermögens- und Gewerbekapitalsteuer zurückzuführen. Wie bereits berichtet, musste die Deutsche Post AG Steuernachzahlungen in Höhe von 191 Mio € leisten, die aus einer Betriebsprüfung resultierten.

Weiterhin ist der Materialaufwand um 1.954 Mio € auf 23.869 Mio € gestiegen (im Vorjahr 21.915 Mio €). Dies ist wesentlich (+1.436 Mio €) begründet durch einen Anstieg der Transportkosten, die im Zusammenhang mit einem gestiegenen Absatz vor allem in der Region Asia Pacific und insbesondere im Unternehmensbereich LOGISTIK zu sehen sind. Zu einem geringeren Teil trugen auch die Akquisitionen zur Erhöhung des Materialaufwands bei, darunter Blue Dart, Koba und Express Couriers. Die Aufwendungen aus Bankgeschäften sind aufgrund geringerer Zinsaufwendungen um 279 Mio € auf 3.758 Mio € gesunken (im Vorjahr 4.037 Mio €).

Der Personalaufwand stieg um 3,6 % auf 14.337 Mio € (im Vorjahr 13.840 Mio €). Dazu beigetragen haben vor allem die akquisitionsbedingte Zunahme von Mitarbeitern sowie Aufwendungen aus der Bildung von Restrukturierungsrückstellungen bei der Deutsche Post AG in Höhe von rund 500 Mio €. Dem gegenüber standen Auflösungen von Pensionsrückstellungen in Höhe von 462 Mio € (Curtailment). Davon entfielen auf die Deutsche Post AG 402 Mio €.

Die Abschreibungen erhöhten sich im Berichtszeitraum um 90 Mio € auf 1.911 Mio € (im Vorjahr 1.821 Mio €). Zwar ist – basierend auf dem neuen IFRS 3 – ab 2005 die planmäßige Abschreibung von Firmenwerten entfallen; im Vorjahr betrug sie 370 Mio €. Im laufenden Geschäftsjahr musste jedoch eine außerplanmäßige Abschreibung auf den Firmenwert der Region EXPRESS Americas in Höhe von 434 Mio € vorgenommen werden. Zudem wurde im Jahr 2005 in höherem Maße selbst erstellte Software außerplanmäßig abgeschrieben.

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