Die auf dieser Seite dargestellten Informationen wurden von PricewaterhouseCoopers geprüft.

Die Ergebnisse des Unternehmensbereichs FINANZ DIENSTLEISTUNGEN und der Postbank für das Jahr 2004 sind entsprechend den Auswirkungen einer im Jahr 2005 vorgenommenen Bilanzierungsänderung angepasst worden.

Im Jahr 2005 erzielte der Unternehmensbereich Erlöse in Höhe von 7.272 Mio € (im Vorjahr 7.349 Mio €). Das Äquivalent zu den Umsatzerlösen eines Industrieunternehmens sind im Bankgeschäft die Zins- und Provisionserlöse sowie das Handelsergebnis.

Erneut konnte der Unternehmensbereich sein Ergebnis verbessern: Dank der anhaltend guten operativen Entwicklung der Postbank erhöhte sich das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) im Unternehmensbereich um 10,6 % von 714 Mio € auf 790 Mio €.

Die Postbank konnte im Berichtsjahr ihre gesamten Erträge – bilanzbezogene Erträge und Provisionsüberschuss – deutlich steigern, nämlich um 5,9 % auf 2.831 Mio € (im Vorjahr 2.674 Mio €). Die bilanzbezogenen Erträge – Zinsüberschuss, Handelsergebnis und Finanzanlageergebnis – stiegen im Berichtsjahr um 3,4 % auf 2.132 Mio € (im Vorjahr 2.062 Mio €). Trotz der historisch niedrigen Zinsen im Jahresverlauf verbesserte sich der Zinsüberschuss gegenüber dem Vorjahr um 6,9 % auf 1.675 Mio €. Das Finanzanlageergebnis lag mit 252 Mio € um 15,2 % unter dem Vorjahr. Das Handelsergebnis stieg um 3,5 % auf 205 Mio €.

Erfreulich entwickelte sich der Provisionsüberschuss; er stieg gegenüber dem Vorjahr um 14,2 % auf 699 Mio €. Dies ist zum Teil dadurch bedingt, dass das neue Geschäftsfeld Transaction Banking im Vorjahr nur zeitanteilig enthalten war. Daneben trugen jedoch der gesteigerte Absatz beratungsintensiver Produkte sowie das neue Gebührenmodell für Girokonten positiv zu dieser Entwicklung bei. Der Anteil des Provisionsüberschusses an den gesamten Erträgen wuchs von 22,9 auf 24,7 %.

Der Anstieg der Risikovorsorge für das Kreditgeschäft um 10,8 % lag unter der Wachstumsrate bei den Kundenkrediten. Der Verwaltungsaufwand blieb erfreulicherweise mit 1.886 Mio € nahezu konstant, trotz der erstmals vollen Auswirkung der Übernahme von Zahlungsverkehrseinheiten der Dresdner Bank und der Deutschen Bank – sie waren im Vorjahr nur zeitanteilig enthalten – und der Übernahme der BHF NL, London, zum 1. Januar 2005.

Der Saldo der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen im Berichtsjahr betrug –21 Mio € (im Vorjahr 28 Mio €). Unter anderem wurden hier Rückstellungen für die Postbeamtenkrankenkasse aufgelöst und für anstehende Integrationen gebildet.

Die Eigenkapitalrendite vor Steuern der Postbank, der Return on Equity (RoE), verbesserte sich von 14,0 auf 14,6 %. Positiv entwickelte sich auch die Cost-Income-Ratio: Sie sank im klassischen Bankgeschäft von 67,7 auf 63,7 % und betrug einschließlich des Transaction Bankings 66,6 %. Die Kernkapitalquote nach BIZ lag zum 31. Dezember 2005 bei 8,3 % im Vergleich zu 8,5 % am Ende des Vorjahres.

Die Deutsche Postbank AG veröffentlicht am 13. März 2006 einen eigenen Geschäftsbericht.

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