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Derivative Finanzinstrumente
Aus dem operativen Geschäft von Deutsche Post World Net resultieren Finanzrisiken, die aus der Änderung von Wechselkursen, Rohstoffpreisen und Zinssätzen entstehen können. Zur Steuerung dieser Risiken werden neben originären Finanzinstrumenten auch Derivate eingesetzt. Die Nutzung von Derivaten ist auf die Sicherung von bestehenden Risiken begrenzt, das heißt ein Einsatz zu spekulativen Zwecken ist im Rahmen der internen Richtlinien von Deutsche Post World Net nicht gestattet.

In Abhängigkeit von zukünftigen Änderungen der Wechselkurse, Zinssätze oder Rohstoffpreise können die Marktwerte der eingesetzten Derivate beträchtlichen Schwankungen ausgesetzt sein. Allerdings dürfen diese Marktwertschwankungen nicht losgelöst von den abgesicherten Grundgeschäften betrachtet werden, sondern nur im Zusammenhang mit gegenläufigen Wertentwicklung der Grundgeschäfte.

Die für den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten notwendigen Handlungsrahmen, Verantwortlichkeiten und Kontrollen sind in internen Richtlinien eindeutig festgelegt. Die Erfassung, Bewertung und Abwicklung der Sicherungsgeschäfte wird mit Unterstützung einer zweckmäßigen Risikomanagement-Software durchgeführt. Die Effektivität der Sicherungszusammenhänge wird kontinuierlich überprüft. Abschlüsse von Derivaten tätigt der Konzern ausschließlich mit Banken erstklassiger Bonität. Die dafür eingeräumten Kontrahentenlimite und ihre Ausnutzung werden ständig beobachtet.

Der Konzernvorstand wird in regelmäßigen Abständen über die bestehenden Risiken und die zu ihrer Begrenzung eingesetzten Sicherungsinstrumente informiert. Die Bilanzierung der genutzten Finanzinstrumente erfolgt gemäß IAS 39.

Liquiditätsmanagement
Durch ein wirkungsvolles Liquiditätsmanagement gewährleistet Deutsche Post World Net jederzeit eine ausreichende Versorgung der Konzerngesellschaften mit flüssigen Mitteln. Zwar führte die Akquisitionstätigkeit des Vorjahres für das Jahr 2006 zu einem stark reduzierten Liquiditätsbestand, durch nicht beanspruchte Bankkreditlinien des Konzerns in Höhe von 4,2 Mrd € (2005: 4,2 Mrd €) verfügt der Konzern aber weiterhin über ausreichende finanzielle Mittel zur Finanzierung wachstumsorientierter Investitionen.

Währungsrisiko und Währungsmanagement
Im Rahmen seiner globalen Geschäftsaktivitäten entstehen für den Konzern Währungsrisiken aus geplanten und gebuchten Fremdwährungstransaktionen. Zur Beobachtung und Steuerung dieser Risiken melden alle Konzerngesellschaften ihre Fremdwährungsrisiken an das Konzern-Treasury, das auf dieser Basis eine konsolidierte Position je Währung ermittelt. Zur zentralen Steuerung der Währungsrisiken werden Devisentermingeschäfte und Devisenoptionen genutzt. Der Nominalwert der ausstehenden Devisentermingeschäfte und –swaps betrug zum 31. Dezember 2006 rund 5.499 Mio € (Vorjahr: 3.654 Mio €). Der korrespondierende Marktwert belief sich auf –37 Mio € (Vorjahr:
–48 Mio €). Diese Transaktionen wurden zur Absicherung geplanter und gebuchter operativer Risiken, zur Absicherung von Investitionen in ausländische Tochtergesellschaften und zur Absicherung interner und externer Finanzierungen und Anlagen eingesetzt. Auf die mögliche Anwendung von Fair-Value-Hedge-Accounting nach IAS 39 bei Devisenswaps wurde aus Vereinfachungsgründen verzichtet.

Zur Absicherung langfristiger Fremdwährungsfinanzierungen bestanden außerdem Cross-Currency-Swaps mit einem Nominalwert von 328 Mio € (Vorjahr: 2.448 Mio €) und einem Marktwert von –19 Mio € (Vorjahr: –24 Mio €). Zur Absicherung geplanter zukünftiger Fremdwährungsströme aus dem operativen Geschäft bestanden darüber hinaus Devisenoptionen im Nominalwert von 162 Mio € (Vorjahr: 443 Mio €) und mit einem Marktwert von 3 Mio € (Vorjahr: 3 Mio €).

Die Marktwerte für Devisentermingeschäfte wurden auf der Basis von aktuellen Marktkursen unter Berücksichtigung von Terminauf- und -abschlägen bestimmt. Devisenoptionen wurden mittels des Optionspreismodells von Black & Scholes bewertet. Von den zum 31. Dezember 2006 nach IAS 39 im Eigenkapital erfassten Gewinnen und Verlusten aus währungsbezogenen Derivaten werden voraussichtlich –14 Mio € im Verlauf des Jahres 2007 ergebniswirksam.

Rohstoffrisiko
Im Zusammenhang mit dem Einkauf von Flugzeugtreibstoff und Heizöl entstehende Risiken werden über Zuschläge und Vertragsklauseln teilweise an die Kunden weitergegeben. Zusätzlich erfolgt eine zentrale Steuerung der verbleibenden Risiken auf zentraler Ebene mit Hilfe von Derivaten auf Kerosin. Rohstoffpreissicherungen, für die keine Bewertung durch das Treasury-Risk-Management-System möglich ist, wurden mit Bankbewertungen angesetzt. Diese wurden auf der Basis von aktuellen Marktkursen zum Monatsende unter Berücksichtigung von Forwardkurven auf Basis des Fair-Value-Prinzips bestimmt. Zum Bilanzstichtag hatte die Absicherung des Treibstoffvolumens einen Gegenwert von 374 Mio € (Vorjahr: 373 Mio €) und einen Marktwert von –31 Mio € (Vorjahr: 30 Mio €).

Zinsrisiko und Zinsmanagement
Grundsätzlich resultieren Zinsrisiken aus Veränderungen des Marktzinsniveaus bei Finanzanlagen und Finanzschulden. Zur Steuerung dieser Risiken werden die zinstragenden Forderungen und Verbindlichkeiten des Konzerns in Clustern quantifiziert und analysiert. Auf dieser Basis werden die möglichen Auswirkungen solcher Schwankungen auf das Zinsergebnis des Konzerns eingeschätzt. Die ermittelten Zinsrisikopositionen werden mit Hilfe von Zinsderivaten wie Zinsswaps und Zinsoptionen von der Liquiditätsbindung der einzelnen Finanzkontrakte gelöst und als Gesamtportfolio so gesteuert, dass sich ein ausgewogenes Verhältnis der Risiken ergibt. Die Marktwerte der Zinssicherungsgeschäfte wurden auf Basis abgezinster, zukünftig erwarteter Cashflows ermittelt, dafür wird das in der Konzern-Treasury eingesetzte Treasury-Risk-Management-System verwendet.

Zum Stichtag 31. Dezember 2006 hatte Deutsche Post World Net Zinsswaps über ein Nominalvolumen von 1.764 Mio € (Vorjahr: 1.765 Mio €) abgeschlossen. Der Marktwert dieser Zinsswap-Position betrug 11 Mio € (Vorjahr: 73 Mio €). Die abgeschlossenen Zinsoptionen wiesen für das gehandelte Nominalvolumen in Höhe von 150 Mio € (Vorjahr: 150 Mio €) einen Marktwert von 0 Mio € (Vorjahr: –2 Mio €) auf.

Der Konzern begegnete dem von einem sehr niedrigen Niveaus ansteigenden Zins an den Finanzmärkten 2006 durch eine maßvolle Erhöhung des Anteils mit langfristiger Zinsbindung über originäre Instrumente. Die Deutsche Post erwartet im Euroraum leicht steigende Zinsen, die aber unter den langfristigen Durchschnitten bleiben dürften. Der negative Einfluss, den eine Zinserhöhung auf die Finanzlage hätte, ist weiterhin nicht maßgeblich.

Kreditrisiko
Ein Kreditrisiko besteht für den Konzern dahingehend, dass Vertragspartner ihren Verpflichtungen aus operativer Geschäftstätigkeit und aus Finanztransaktionen nicht nachkommen. Zur Minimierung des Kreditrisikos aus Finanztransaktionen werden nur Geschäfte mit Vertragspartnern erstklassiger Bonität abgeschlossen. Im operativen Geschäft werden die Ausfallrisiken fortlaufend überwacht. Der Gesamtbetrag der finanziellen Vermögenswerte stellt das maximale Ausfallrisiko dar.

Einen Überblick über die im Konzern Deutsche Post World Net (ohne Deutsche Postbank Gruppe) eingesetzten derivativen Finanzinstrumente und ihre Marktwerte zeigt die folgende  Tabelle:

Derivative Finanzinstrumente

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Mio €

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Marktwerte 2006 nach Fälligkeit

 

 

2005

 

2006

 

Vermögen

 

Schulden

 

 

Nomi- nalwert

 

Markt- wert

 

Nomi- nalwert

 

Markt- wert Ver- mögen

 

Markt- wert Schul- den

 

Markt-wert Gesamt

 

bis 1 Jahr

 

bis 2 Jahre

 

bis 3 Jahre

 

bis 4 Jahre

 

bis 5 Jahre

 

Mehr als 5 Jahre

 

bis 1 Jahr

 

bis 2 Jahre

 

bis 3 Jahre

 

bis 4 Jahre

 

bis 5 Jahre

 

Mehr als 5 Jahre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zinsbezogene Produkte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zinsswaps

 

1.765

 

73

 

1.764

 

22

 

–11

 

11

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

22

 

0

 

0

 

–1

 

0

 

0

 

–10

davon Cashflow-Hedges

 

187

 

14

 

186

 

7

 

–1

 

6

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

7

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

–1

davon Fair-Value-Hedges

 

1.478

 

68

 

1.478

 

15

 

–6

 

9

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

15

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

–6

davon zu Handelszwecken

 

100

 

–9

 

100

 

0

 

–4

 

–4

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

–1

 

0

 

0

 

–3

FRA

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

Zinsoptionen

 

150

 

–2

 

150

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

davon Cashflow-Hedges

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

davon zu Handelszwecken

 

150

 

–2

 

150

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

Sonstige

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

 

1.915

 

71

 

1.914

 

22

 

–11

 

11

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

22

 

0

 

0

 

–1

 

0

 

0

 

–10

Währungs- bezogene Geschäfte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Devisentermin- geschäfte

 

1.149

 

–29

 

1.603

 

4

 

–67

 

–63

 

4

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

–39

 

–6

 

–6

 

–6

 

–6

 

–4

davon Cashflow-Hedges

 

739

 

–28

 

557

 

2

 

–40

 

–38

 

2

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

–12

 

–6

 

–6

 

–6

 

–6

 

–4

davon Net-Invest.-Hedges

 

0

 

0

 

315

 

0

 

–16

 

–16

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

–16

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

davon zu Handelszwecken

 

410

 

–1

 

731

 

2

 

–11

 

–9

 

2

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

–11

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

Devisenoptionen

 

443

 

3

 

162

 

3

 

0

 

3

 

3

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

davon Cashflow-Hedges

 

443

 

3

 

162

 

3

 

0

 

3

 

3

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

Devisenswaps

 

2.505

 

–19

 

3.896

 

49

 

–23

 

26

 

49

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

–23

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

davon Cashflow-Hedges

 

0

 

0

 

62

 

0

 

–1

 

–1

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

–1

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

davon zu Handelszwecken

 

2.505

 

–19

 

3.834

 

49

 

–22

 

27

 

49

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

–22

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

Cross-Currency-Swaps

 

2.448

 

–24

 

328

 

13

 

–32

 

–19

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

13

 

0

 

0

 

0

 

0

 

–6

 

–26

davon Cashflow-Hedges

 

224

 

–17

 

214

 

13

 

–6

 

7

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

13

 

0

 

0

 

0

 

0

 

–6

 

0

davon Fair-Value-Hedges

 

243

 

–15

 

114

 

0

 

–26

 

–26

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

–26

davon zu Handelszwecken

 

1.981

 

8

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

 

6.545

 

–69

 

5.989

 

69

 

–122

 

–53

 

56

 

0

 

0

 

0

 

0

 

13

 

–62

 

–6

 

–6

 

–6

 

–12

 

–30

Rohstoffpreis- bezogene Geschäfte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fuel-Hedging-Programm

 

373

 

30

 

374

 

2

 

–33

 

–31

 

2

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

–32

 

–1

 

0

 

0

 

0

 

0

davon Cashflow-Hedges

 

373

 

21

 

374

 

2

 

–33

 

–31

 

2

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

–32

 

–1

 

0

 

0

 

0

 

0

davon zu Handelszwecken

 

0

 

9

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

 

0

Derivate mit amortisierenden Nominalvolumen werden mit voller Höhe bei Endfälligkeit gezeigt.

Fair-Value-Hedges
Zinsswaps wurden als Absicherungsinstrumente des Fair-Value-Risikos von festverzinslichen Euro-Verbindlichkeiten eingesetzt. Die beizulegenden Zeitwerte der innerhalb von Fair-Value-Hedges verwendeten Zinsswaps betragen 9 Mio € (Vorjahr: 68 Mio €). Der deutliche Rückgang der Zeitwerte in 2006 beruht sowohl auf der Zinsentwicklung an den Märkten als auch auf einer verkürzten Restlaufzeit der Zinsswaps. Zum Bilanzstichtag bestand außerdem eine Buchwertanpassung auf das Grundgeschäft aus einem aus der Vergangenheit aufgelösten Zinsswap von 40 Mio € (Vorjahr: 45 Mio €). Die Buchwertanpassung wird über die Restlaufzeit der Verbindlichkeit anhand der Effektivzinsmethode erfolgswirksam aufgelöst und reduziert den künftigen Zinsaufwand.

Zur Sicherung von Fremdwährungsverbindlichkeiten gegen negative Marktveränderungen wurden weiterhin Zins-Währungsswaps eingesetzt, durch die die Verbindlichkeit in eine variabel verzinsliche Euro-Verbindlichkeit transformiert worden ist. Dabei wurde im Ergebnis das Fair-Value-Risiko aus der Zins- und Währungskomponente gesichert. Diese Zins-Währungsswaps weisen zum 31. Dezember 2006 Marktwerte von –26 Mio € (Vorjahr:
–15 Mio €) aus.

Cashflow-Hedges
Zukünftige Cashflow-Risiken aus Fremdwährungsumsätzen und -aufwendungen des operativen Geschäfts werden im Konzern mit Devisentermingeschäften, -swaps und -optionen gesichert. Dabei liegen die Zeitwerte der Devisentermingeschäfte und -swaps bei
–4 Mio € (Vorjahr: 1 Mio €), die der Devisenoptionen bei 3 Mio € (Vorjahr: 3 Mio €). Die gesicherten Grundgeschäfte werden 2007 erfolgswirksam.

Zur Sicherung des Risikos aus zukünftigen Leasingzahlungen und Annuitäten in fremder Währung wurden Devisentermingeschäfte abgeschlossen, deren Zeitwert zum 31. Dezember 2006 –35 Mio € (Vorjahr: –29 Mio €) betrug. Die Zahlungen für die Grundgeschäfte erfolgen ratierlich, letztmals in 2013.

Risiken aus festverzinslichen Fremdwährungsanlagen wurden mit synthetischen Zins-Währungsswaps gesichert, und in festverzinsliche Euroanlagen transformiert. Diese synthetischen Zins-Währungsswaps mit einem Zeitwert zum Stichtag von 13 Mio € (Vorjahr:
–3 Mio €) sichern das Währungsrisiko. Bei den Anlagen handelt es sich um interne Konzerndarlehen, die 2014 fällig werden.

Im Zusammenhang mit dem Kauf von Flugzeugkerosin ist der Konzern Rohstoffpreisrisiken ausgesetzt. Risiken aus zukünftigen Cashflows werden durch Abschluss von derivativen Finanzinstrumenten gesichert. Zukünftige Cashflows aus dem geplanten Bezug von Flugzeugkerosin werden gegen steigende Preise gesichert. Die Zeitwerte der Derivate betragen zum Stichtag – 31 Mio € (Vorjahr: 21 Mio €). Die Grundgeschäfte werden 2007 und 2008 erfolgswirksam.

Net-Investment-Hedges
Aus Fremdwährungs-Investitionen in ausländische Tochtergesellschaften entstehen Risiken für das Eigenkapital des Konzern. Für die Sicherung dieser Risiken waren zum Stichtag Devisentermingeschäfte mit einem Nominalwert von 315 Mio € (Vorjahr: 0 Mio €) ausstehend. Die Effektivität dieser Net-Investment-Hedges wird anhand der Kassakurs-Methode ermittelt. Vom Marktwert i.H.v. –16 Mio € wurden –10 Mio € im Eigenkapital und
–6 Mio € erfolgswirksam erfasst.

 

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