Das Geschäft der Deutschen Postbank Gruppe unterscheidet sich grundlegend von dem der anderen Konzernunternehmen. Deshalb analysieren wir die Bilanzkennzahlen zusätzlich in der Perspektive „Postbank at Equity“. In dieser Betrachtungsweise wird die Postbank als eine nach der Equity-Methode bewertete Finanzanlage berücksichtigt.
Die Nettofinanzverschuldung umfasst Finanzschulden abzüglich liquider Mittel und Zahlungsmitteläquivalente, kurzfristiger Finanzinstrumente, Long-Term-Deposits und Finanzschulden gegenüber den Minderheitsaktionären von Williams Lea. Insbesondere durch die Kündigung der Umtauschanleihe ging die Nettofinanzverschuldung von 4.193 auf 3.083 Mio € zurück.
Gleichzeitig sank auch der Quotient aus Nettofinanzverschuldung und der Summe aus Eigenkapital und Nettofinanzverschuldung. Das so genannte Net-Gearing verringerte sich von 28,1 auf 21,4 %.
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Ausgewählte Kennzahlen zur Vermögenslage (Postbank at Equity) |
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2005 |
2006 | |||
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Eigenkapitalquote (Equity-Ratio) |
% |
28,9 |
31,6 | |||
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Eigenkapitaldeckung des Anlagevermögens |
% |
40,4 |
46,3 | |||
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Nettofinanzverschuldung |
Mio |
4.193 |
3.083 | |||
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Net-Gearing |
% |
28,1 |
21,4 | |||
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Net-Interest-Cover |
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19,0 |
8,3 | |||
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Dynamischer Verschuldungsgrad |
Jahre |
2,4 |
1,4 | |||
Ein Net-Interest-Cover von 8,3 bedeutet, dass das EBIT die Nettozinsverpflichtungen um das 8,3fache übersteigt. Im Vorjahr lag diese Kennzahl bei 19,0.
Der dynamische Verschuldungsgrad zeigt an, wie viele Jahre ein Unternehmen durchschnittlich benötigt, um seine Schulden zu tilgen, wenn es dazu den im Berichtsjahr erwirtschafteten operativen Cashflow in vollem Umfang einsetzt. Im Jahr 2006 wäre demnach die Nettofinanzverschuldung in 1,4 Jahren durch den operativen Cashflow verdient (Vorjahr: in 2,4 Jahren). Die Verbesserung ist bedingt durch den höheren operativen Cashflow sowie die geringere Nettofinanzverschuldung.
