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Ausgewählte Kennzahlen zur Ertragslage

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2005
angepasst

 

2006

 

+/– %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umsatz

 

Mio €

 

44.594

 

60.545

 

35,8

Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT)

 

Mio €

 

3.764

 

3.872

 

2,9

Umsatzrendite1)

 

%

 

8,4

 

6,4

 

 

Konzernjahresergebnis
nach Abzug von Minderheiten

 

Mio €

 

2.235

 

1.916

 

–14,3

Ergebnis je Aktie

 

 

1,99

 

1,60

 

–19,6

1)

EBIT ÷ Umsatz

Überblick

Der Konzern hat seine operative Performance im Jahr 2006 verbessert: Der Umsatz stieg um 35,8 % auf 60.545 Mio € und liegt damit leicht über unseren Erwartungen. Der Anstieg ist vor allem den erfolgreichen Integrationen von Exel im Logistikgeschäft und von BHW in die Postbank Gruppe zu verdanken. Das EBIT verbesserte sich um 2,9 % auf 3.872 Mio € und liegt damit in der erwarteten Größenordnung. War das Vorjahr noch von hohen einmaligen Erträgen und Aufwendungen gekennzeichnet, sind 2006, wie unterjährig berichtet, nur wenige Sondereffekte aufgetreten.

Im Unternehmensbereich BRIEF haben wir dank guten Kostenmanagements und Expansion im Ausland mit einem EBIT von 2.054 Mio € den angestrebten Wert (2 Mrd €) leicht übertroffen, obwohl die Volumina im nationalen Briefgeschäft weiter rückläufig waren.

Im Expressgeschäft liegt das EBIT mit 325 Mio € im Zielkorridor (300 bis 400 Mio €). Angesichts der Monatsergebnisse in der zweiten Jahreshälfte wird erkennbar, dass die Trendwende in den USA eingeleitet ist. Die Regionen Europe, Asia Pacific und Emerging Markets zeigten durchweg eine bessere Ertragslage.

Der Unternehmensbereich LOGISTIK hat auch im Jahr der Exel-Integration seine positive Entwicklung fortgesetzt und mit 762 Mio € ein EBIT erzielt, das unseren Erwartungen entspricht.

Auch die FINANZ DIENSTLEISTUNGEN hielten ihren Trend: Dank der anhaltend guten operativen Entwicklung der Postbank hat sich das EBIT um 16,3 % auf 1.004 Mio € erhöht, obwohl die Integration von BHW zu Belastungen führte.

Das neue Segment SERVICES weist ein EBIT von –237 Mio € aus. Hier werden auch Sondereffekte erfasst, die nicht einem einzelnen Unternehmensbereich zugeordnet werden können. Die wichtigsten waren: ein Ertrag (276 Mio €) aus der vorzeitigen Kündigung der Umtauschanleihe auf Postbank-Aktien sowie Erträge (89 Mio €) aus dem positiven Ausgang eines Schiedsgerichtsverfahrens mit der Deutschen Telekom.

Das Ergebnis je Aktie sank auf 1,60 €, vor allem weil sich der Finanzaufwand erhöht hat und der den Minderheiten zustehende Ergebnisanteil gestiegen ist.

 

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