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Der SAR-Plan 2006 löst den oben beschriebenen AOP 2003 ab, aus dem im Jahr 2005 letztmals Optionen ausgegeben werden durften. Zum 3. Juli 2006 erhielten ausgewählte Führungskräfte SAR aus dem neu aufgelegten Plan. Damit erhalten die Führungskräfte die Möglichkeit, nach Erfüllung von anspruchsvollen Erfolgszielen, innerhalb eines festgelegten Zeitraumes eine Barzahlung in Höhe der Differenz zwischen dem jeweiligen Schlusskurs der Deutsche Post Aktie des Vortages und dem festgelegten Ausgabepreis zu erhalten.

Auch für die Mitglieder des Vorstands wurde ein Nachfolgeplan aufgelegt: Im Rahmen des neuen Long-Term-Incentive-Plans (LTIP 2006) wurden ihnen erstmals zum 1. Juli 2006 SAR gewährt. Der neue Plan ist materiell weitgehend identisch mit dem bisherigen AOP. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass er bar ausgezahlt wird und somit nicht mehr zu einer Verwässerung zu Lasten der Anteilseigner führt. Um SAR zu erhalten, müssen die Vorstandsmitglieder wie bisher ein Eigeninvestment in Deutsche Post Aktien leisten. Wie bei dem bisherigen Aktienoptionsprogramm ist eine Auszahlung auch nach dem LTIP 2006 frühestens nach einer dreijährigen Wartezeit möglich, wenn die vereinbarten, anspruchsvollen Erfolgsziele erreicht wurden. Nähere Angaben finden sich im Corporate-Governance-Bericht, dessen Vergütungsbericht gleichzeitig Bestandteil des Anhangs ist.

Für die SAR aus dem SAR-Plan 2006 und dem LTIP 2006 wurde mit einem stochastischen Simulationsmodell ein Zeitwert ermittelt. Daraus ergab sich für das Geschäftsjahr 2007 ein Aufwand in Höhe von 20,8 Mio € (Vorjahr: 14 Mio €), der gegen die Rückstellungen gebucht wurde. Davon entfallen 2,5 Mio € (Vorjahr: 1,0 Mio €) auf SAR, die dem Vorstand gewährt wurden.