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Mio €

 

2006

 

2007

Laufende Ertragsteueraufwendungen

 

–338

 

–453

Laufende Ertragsteuererstattungen

 

62

 

10

 

 

–276

 

–443

Latenter Steuerertrag (Vorjahr: Steueraufwand)
aus temporären Wertdifferenzen

 

–221

 

183

Latenter Steueraufwand aus dem Abbau aktiver
latenter Steuern auf steuerliche Verlustvorträge

 

–63

 

–47

 

 

–284

 

136

Ertragsteuern

 

–560

 

–307

Ausgehend vom Konzernjahresergebnis vor Ertragsteuern und der rechnerischen Ertragsteuer gestaltet sich die Überleitung auf den tatsächlichen Ertragsteueraufwand wie folgt:

Überleitungsrechnung

Mio €

 

2006

 

2007

Konzernjahresergebnis vor Ertragsteuern

 

2.842

 

2.192

Rechnerische Ertragsteuer

 

1.134

 

875

Auf temporäre Differenzen nicht gebildete aktive latente Steuern

 

 

 

 

Initial Differences

 

–483

 

–735

Restrukturierungsrückstellung

 

–70

 

0

Auf steuerliche Verlustvorträge nicht gebildete aktive latente Steuern inländischer Konzerngesellschaften

 

139

 

376

Auf steuerliche Verlustvorträge nicht gebildete aktive latente Steuern ausländischer Konzerngesellschaften

 

440

 

98

Steuersatzänderung inländischer Konzerngesellschaften

 

0

 

–188

Effekt für laufende Steuern aus Vorjahren

 

–31

 

68

Steuerfreie Erträge und nichtabziehbare Ausgaben, Effekte aus § 8b KStG

 

–503

 

–83

Steuersatzdifferenzen ausländischer Unternehmen

 

–50

 

–103

Sonstiges

 

–16

 

–1

Tatsächliche Ertragsteuer

 

560

 

307

Der Unterschied zwischen dem rechnerischen Steueraufwand und dem tatsächlichen Steueraufwand gründet insbesondere auf temporären Differenzen zwischen der IFRS- und Steuerbilanz der Deutsche Post AG, die aus abweichenden Wertansätzen in der steuerlichen Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 1995 resultieren (Initial Differences). Gemäß IAS 12.15 (b) und IAS 12.24 (b) hat der Konzern keine aktiven latenten Steuern auf diese temporären Differenzen, die im Wesentlichen das Sachanlagevermögen, die Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen betreffen, gebildet.

Die verbleibenden temporären Differenzen zwischen den IFRS-Bilanzansätzen und den Wertansätzen basierend auf der steuerlichen Eröffnungsbilanz belaufen sich zum 31. Dezember 2007 noch auf 3,4 Mrd € (Vorjahr: 5,2 Mrd €). Die Effekte aus auf steuerliche Verlustvorträge nicht gebildeten aktiven latenten Steuern betreffen im Wesentlichen die Deutsche Post AG und deren Organgesellschaften. Effekte aus auf steuerliche Verlustvorträge nicht gebildete aktive latente Steuern ausländischer Gesellschaften resultieren überwiegend aus der Region Americas.

Effekte aus nicht gebildeten aktiven latenten Steuern entfallen in Höhe von 122 Mio € (Vorjahr: –40 Mio €) auf eine Aufhebung einer früheren Abwertung eines latenten Steueranspruchs. In Höhe von 51 Mio € (Vorjahr: 44 Mio €) minderte sich der Ertragsteueraufwand aufgrund der Nutzung bisher nicht berücksichtigter steuerlicher Verluste.

Die Steuersatzänderung inländischer Konzerngesellschaften betrifft die Effekte aus der Unternehmensteuerreform 2008. Da bei inländischen Konzerngesellschaften deutlich mehr latente Ertragsteuerverpflichtungen als -ansprüche ausgewiesen werden, führte die Neubewertung im Geschäftsjahr 2007 zu einer Steuerentlastung von rund 188 Mio €. Die Steuersatzänderung in einigen ausländischen Steuerjurisdiktionen führte nicht zu wesentlichen Effekten. Die Effekte aus § 8b KStG betreffen im Wesentlichen die Spezialfonds, Aktien und Beteiligungen der Deutschen Postbank Gruppe.