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Neben den unter Textziffer 2 genannten Akquisitionen und Abgängen ergaben sich für das Geschäftsjahr 2007 folgende wesentliche Geschäftsvorfälle, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns beeinflusst haben:

Durch die Unternehmensteuerreform 2008 reduzierte sich der rechnerische Ertragsteuersatz für inländische Konzerngesellschaften von 39,9 % auf 29,8 % (Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag 15,8 %, Gewerbesteuer 14 %). Da bei inländischen Konzerngesellschaften deutlich mehr latente Ertragsteuerverpflichtungen als -ansprüche ausgewiesen werden, führte die Neubewertung im Geschäftsjahr 2007 zu einer Steuerentlastung von rund 188 Mio €.

Aus dem Verkauf der Versicherungsgesellschaften der Deutschen Postbank Gruppe ergab sich ein Entkonsolidierungsertrag in Höhe von 391 Mio €. Dem standen Verkaufsverluste aus der Veräußerung von niedrigverzinslichen Wertpapierbeständen (–183 Mio €) , weiteren Portfolio-Bereinigungen, Transaktionskosten, Wertanpassungen im Zusammenhang mit der Subprime-Krise (–112 Mio €) sowie Sonderbelastungen im Verwaltungsaufwand und Einmaleffekte im Zinsüberschuss gegenüber, so dass sich hieraus ein Nettoeffekt in Höhe von –25 Mio € ergab.

Im Dezember 2007 wurde das Anlagevermögen der Cash-Generating-Unit (CGU) EXPRESS Americas in Höhe von 594 Mio € auf den beizulegenden Zeitwert abzüglich Verkaufskosten wertgemindert.

Die unten stehende Tabelle gibt einen Überblick über die wesentlichen Einmaleffekte des Geschäftsjahres 2007 (auf Konzernebene):

Wesentliche Geschäftsvorfälle

Mio €

 

2007

Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) vor Einmaleffekten

 

3.762

Einmaleffekte Deutsche Postbank Gruppe netto

 

–25

Verkauf Vfw AG

 

59

Wertminderungen auf das Anlagevermögen

 

–594

Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) nach Einmaleffekten

 

3.202

Steuerentlastung aufgrund der Steuerreform 2008

 

–188