Die Risikonahme zur Ergebniserzielung stellt für die Deutsche Postbank Gruppe die Kernfunktion der unternehmerischen Tätigkeit dar. Eine Kernkompetenz der Deutschen Postbank Gruppe ist, bankübliche Risiken in einem eng definierten Rahmen einzugehen und gleichzeitig die sich ergebenden Renditechancen zu nutzen. Dabei findet jeweils eine sorgfältige Identifikation, laufende Messung und Überwachung sowie ein regelmäßiges Reporting der relevanten Risiken statt. In diesem Sinne hat die Deutsche Postbank Gruppe eine Risikomanagement-Organisation geschaffen, die die Grundlage für eine risiko- und ertragsorientierte Gesamtbanksteuerung bildet.
Die Risikostrategie ist gemäß den Vorgaben der MaRisk (Mindestanforderungen an das Risikomanagement) konsistent mit der Geschäftsstrategie und berücksichtigt alle wesentlichen Geschäftsfelder und Risikoarten. Neben einer übergreifenden, konzernweit geltenden Risikostrategie hat der Vorstand der Deutsche Postbank AG spezifische Risikostrategien für die Risikoarten Marktpreis-, Kredit-, Liquiditätsrisiko und operationelle Risiken verabschiedet.
Art und Umfang der Risikonahme sowie der Umgang mit den Risiken ergeben sich aus den einzelnen Geschäftsfeldern, deren Aktivitäten durch die Geschäftsstrategie vorgegeben sind. Die Deutsche Postbank Gruppe ist aktiv in den Bereichen Retail Banking, Firmenkunden, Transaction Banking und Financial Markets.
Die operative Verantwortung für die Risikosteuerung ist in der Deutschen Postbank Gruppe auf mehrere Einheiten verteilt; dazu gehören in erster Linie das Ressort Financial Markets, das Kreditmanagement Inland/Ausland, die Kreditfunktionen des Privatkundengeschäfts, dezentral die Tochtergesellschaften BHW Bausparkasse AG, BHW Bank AG, Deutsche Postbank International S.A. und PB Capital Corp. sowie die Niederlassung in London.
Der dem Finanzressort zugeordnete Bereich Risikocontrolling ist die unabhängige, konzernweite Risikoüberwachungseinheit. Im Risikocontrolling liegt die Entscheidungskompetenz über angewandte Methoden und Modelle zur Risikoidentifikation, -messung und -limitierung. Zusammen mit den Risikocontrollingeinheiten der Töchter BHW Bausparkasse AG, BHW Bank AG, Deutsche Postbank International S.A., PB Capital Corp. und der Niederlassung in London übernimmt dieser Bereich das operative Risikocontrolling und hat die Verantwortung für das Reporting auf Gruppenebene.
Die Interne Revision ist wesentlicher Bestandteil des unternehmerischen und prozessunabhängigen Überwachungssystems in der Deutschen Postbank Gruppe. Sie ist organisatorisch dem Vorstandsvorsitzenden unterstellt und berichtet unabhängig an den Gesamtvorstand. Der Gesamtvorstand trägt die Verantwortung für die Risikostrategie, die ordnungsgemäße Organisation des Risikomanagements, die Überwachung des Risikos aller Geschäfte sowie die Risikosteuerung. In Zusammenarbeit mit den Risikokomitees hat der Gesamtvorstand die grundlegenden Strategien für die Aktivitäten an den Finanzmärkten und die sonstigen Geschäftsfelder des Konzerns festgelegt.
Definition der Risikoarten
In der Deutschen Postbank Gruppe wird nach folgenden Risikoarten unterschieden:
- Marktpreisrisiken: Mögliche Wertverluste bei Finanztransaktionen, die durch Veränderungen von Zinsen, Spreads, Volatilitäten, Fremdwährungs- und Aktienkursen eintreten können.
- Kreditrisiken: Mögliche Wertverluste, die durch Bonitätsveränderungen oder durch die Zahlungsunfähigkeit eines Geschäftspartners (zum Beispiel durch Insolvenz) verursacht werden können. Es werden vier Arten von Kreditrisiken unterschieden:
- Bonitäts- und Ausfallrisiken: Risiken möglicher Wertverluste, die durch eine Verschlechterung der Bonität oder durch die Zahlungsunfähigkeit eines Schuldners entstehen.
- Abwicklungsrisiken: Risiken möglicher Wertverluste bei der Abwicklung oder Verrechnung von Transaktionen.
- Kontrahentenrisiken: Risiken möglicher Wertverluste durch den möglichen Ausfall eines Vertragspartners und somit für unrealisierte Gewinne aus schwebenden Geschäften (Wiedereindeckungsrisiko).
- Länderrisiken: Risiken möglicher Wertverluste aufgrund von politischen oder sozialen Unruhen, Verstaatlichungen und Enteignungen, staatlicher Nichtanerkennung von Auslandsschulden, Devisenkontrollen und Abwertung oder Entwertung der Landeswährung (Transferrisiko).
- Liquiditätsrisiken: Zahlungsunfähigkeitsrisiko als Risiko, gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nicht vollständig oder nicht zeitgerecht nachkommen zu können. Das Liquiditätsfristentransformationsrisiko (LFT-Risiko) als Risiko, dass aufgrund einer Veränderung der eigenen Refinanzierungskurve (Spread-Risiko) aus einem Ungleichgewicht der liquiditätsbezogenen Laufzeitenstruktur innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums auf einem bestimmten Konfidenzniveau ein Verlust entstehen kann.
- Operationelle Risiken: Die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren und Systemen, Menschen oder infolge externer Ereignisse eintreten. Die Definition umfasst auch rechtliche Risiken.
- Beteiligungsrisiken: Beteiligungsrisiken umfassen die potenziellen Verluste aus Marktwertschwankungen des Beteiligungsbesitzes, sofern diese nicht bereits in den anderen Risikoarten erfasst werden.
- Immobilienrisiken: Die Immobilienrisiken beziehen sich auf den Immobilienbesitz der Deutschen Postbank Gruppe und umfassen Mietausfallrisiken, Teilwertabschreibungsrisiken sowie Veräußerungsverlustrisiken.
- Kollektivrisiken: Spezifische Geschäftsrisiken aus dem Bauspargeschäft der BHW Bausparkasse AG. Sie umfassen die negativen Auswirkungen aufgrund von (nicht zinsinduzierten) Abweichungen der tatsächlichen Verhaltensweisen der Bausparer von den prognostizierten Verhaltensannahmen.
- Geschäftsrisiken: Die Gefahr eines Ergebnisrückgangs aufgrund unerwarteter Änderungen von Geschäftsvolumen und/oder Margen und korrespondierenden Kosten. Der Begriff umfasst auch die Modellrisiken, die sich aus der Abbildung der Kundenprodukte mit unbekannter Kapital- und Zinsbindung (vor allem Spar- und Giroprodukte) ergeben, sowie das strategische Risiko und das Reputationsrisiko.
Darstellung der Risikolage
Vor dem Hintergrund der im Zuge der Finanzmarktkrise weiterhin volatilen Kapitalmärkte, einer flachen Zinsstrukturkurve und der weiter intensiven Wettbewerbssituation am Einlagen- und Kreditmarkt mit dem daraus resultierenden Druck auf die Zinsmargen sowie der allgemeinen gesamtwirtschaftlichen Insolvenzentwicklung kommt einer effizienten Risikosteuerung weiterhin eine zentrale Bedeutung zu. Die Deutsche Postbank Gruppe hat im Geschäftsjahr 2007 die Strukturen, Instrumente und Prozesse für das Risikomanagement und -controlling in den relevanten Risikoarten weiter verfeinert und verfügt über ein modernes Instrumentarium zur Steuerung der Gesamtbank. Auch das im Jahr 2006 erworbene BHW ist mittlerweile vollständig in die Risikocontrollingprozesse eingebunden. Damit ist die Deutsche Postbank Gruppe in der Lage, den Herausforderungen des Marktes gerecht zu werden und eine risiko-/ertragsoptimierte Steuerung und Limitierung über alle Risikoarten und Geschäftsbereiche hinweg durchzuführen. Die Methoden und Verfahren entsprechen den aktuellen gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen.
Die aus dem Structured-Credit-Portfolio der Deutschen Postbank Gruppe ausgehenden Risiken werden systematisch und intensiv analysiert und im Rahmen einer eigenständigen Projektstruktur zeitnah überwacht. Sofern sich aus den durchgeführten Impairment Tests voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen ergeben, sind entsprechende Wertminderungen gebildet worden.
Im Bereich der sonstigen, nicht mit strukturierten Kreditprodukten in Verbindung stehenden Kreditrisiken konnte auch im Jahr 2007 das relativ risikoarme Profil des Kreditgeschäftes mit vergleichsweise geringen Risikokosten sichergestellt werden. Unter anderem konnte den steigenden Kreditrisiken im Retail-Segment in Deutschland durch eine restriktive Scoring gestützte Vergabepolitik sowie effizientere und schnellere Prozesse in der Intensivbetreuung notleidender Engagements begegnet werden. Die Zuführungen zur Risikovorsorge im Kreditgeschäft resultieren im Wesentlichen aus dem planmäßigen Ausbau des Privatkundengeschäftes des Geschäftsjahres 2007. Im Gegenzug konnte jedoch auch aufgrund der positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in zurückliegenden Perioden gebildete Risikovorsorge aufgelöst werden, so dass die Nettozuführung deutlich begrenzt werden konnte. Ihre risikosensitive Geschäftspolitik wird die Deutsche Postbank Gruppe auch in Zukunft weiter fortsetzen.
Die Deutsche Postbank Gruppe konnte und kann bei der Allokation des Risikokapitals den Geschäftsbereichen ausreichenden Spielraum für das strategiekonforme Geschäftswachstum einräumen. Für den Fall einer spürbaren Verschärfung der vom US-Immobilienmarkt ausgehenden Turbulenzen und einem eventuellen Übergreifen auf die Realwirtschaft können weitere finanzielle Belastungen nicht ausgeschlossen werden.
Entwicklungsbeeinträchtigende oder gar bestandsgefährdende Risiken, aus den oben dargestellten Risikoarten, waren und sind nicht erkennbar.
Derivative Finanzinstrumente
Die Deutsche Postbank Gruppe setzt derivative Finanzgeschäfte zur Sicherung im Rahmen der Aktiv-/Passivsteuerung ein. Darüber hinaus werden derivative Finanzgeschäfte auch als Handelsgeschäfte getätigt. Derivative Finanzinstrumente auf fremde Währungen werden im Wesentlichen in der Form von Devisentermingeschäften, Devisen-Swaps, Zins-/Währungsswaps und Devisenoptionsgeschäften abgeschlossen. Zinsderivate sind vor allem Zins-Swaps, Forward-Rate-Agreements sowie Zins-Futures und Zinsoptionsgeschäfte; vereinzelt werden auch Termingeschäfte auf festverzinsliche Wertpapiere abgeschlossen. Aktienderivate werden insbesondere als Aktienoptionen und Aktien-/Indexfutures abgeschlossen. Kreditderivate (Credit-Default-Swaps) wurden in geringem Umfang abgeschlossen. Kreditderivate (Credit-Default-Swaps) resultieren im Wesentlichen aus abgespaltenen Derivaten synthetischer CDOs. Die Nominalwerte stellen das Bruttovolumen aller Käufe und Verkäufe dar. Bei diesem Wert handelt es sich um eine Referenzgröße für die Ermittlung gegenseitig vereinbarter Ausgleichszahlungen, nicht jedoch um bilanzierungsfähige Forderungen oder Verbindlichkeiten. Die Zeitwerte der einzelnen Kontrakte wurden auf Grundlage anerkannter Bewertungsmodelle ohne Berücksichtigung von Netting-Vereinbarungen ermittelt. Nach dem wirtschaftlichen Zweck setzt sich der Bestand an derivativen Finanzinstrumenten wie folgt zusammen:
|
Derivative Finanzinstrumente |
||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
Mio € |
Nominalwerte |
Positive Marktwerte |
Negative Marktwerte | |||||||||
|
|
2006 |
2007 |
2006 |
2007 |
2006 |
2007 | ||||||
|
Derivate des Handelsbestandes |
438.244 |
518.853 |
3.289 |
5.427 |
3.616 |
5.593 | ||||||
|
Hedging-Derivate |
43.568 |
34.052 |
485 |
421 |
958 |
873 | ||||||
|
Gesamt |
481.812 |
552.905 |
3.774 |
5.848 |
4.574 |
6.466 | ||||||
Im Folgenden sind die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelten zins-und fremdwährungsbezogenen Termin- und Optionsgeschäfte der Deutschen Postbank Gruppe dargestellt.
|
Termin- und Optionsgeschäfte der Deutsche Postbank Gruppe |
||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
Mio € |
2006 |
2007 | ||||||||||
|
|
Nominal-betrag |
Positive Marktwerte |
Negative Marktwerte |
Nominal-betrag |
Positive Marktwerte |
Negative Marktwerte | ||||||
|
|
|
|
|
|
|
| ||||||
|
Derivate des Handelsbestandes |
|
|
|
|
|
| ||||||
|
Fremdwährungsderivate |
|
|
|
|
|
| ||||||
|
OTC-Produkte |
|
|
|
|
|
| ||||||
|
Devisentermingeschäfte (Forwards) |
4.115 |
36 |
22 |
2.273 |
35 |
50 | ||||||
|
Devisen-Swaps |
17.767 |
152 |
129 |
22.518 |
202 |
270 | ||||||
|
Gesamtbestand Fremdwährungsderivate |
21.882 |
188 |
151 |
24.791 |
237 |
320 | ||||||
|
|
|
|
|
|
|
| ||||||
|
Zinsderivate |
|
|
|
|
|
| ||||||
|
OTC-Produkte |
|
|
|
|
|
| ||||||
|
Zins-Swaps |
398.821 |
3.068 |
3.436 |
469.220 |
5.142 |
5.046 | ||||||
|
Cross-Currency-Swaps |
55 |
2 |
– |
146 |
4 |
5 | ||||||
|
FRAs |
2.632 |
9 |
1 |
5.723 |
– |
2 | ||||||
|
OTC-Zinsoptionen |
645 |
– |
1 |
673 |
1 |
1 | ||||||
|
Sonstige zinsgebundene Verträge |
479 |
1 |
1 |
871 |
3 |
2 | ||||||
|
Börsengehandelte Produkte |
|
|
|
|
|
| ||||||
|
Zins-Futures |
4.131 |
– |
– |
9.893 |
– |
– | ||||||
|
Zins-Options |
7.996 |
1 |
– |
490 |
1 |
– | ||||||
|
Gesamtbestand Zinsderivate |
414.759 |
3.081 |
3.439 |
487.016 |
5.151 |
5.056 | ||||||
|
|
|
|
|
|
|
| ||||||
|
Aktien-/Indexbezogene Derivate |
|
|
|
|
|
| ||||||
|
OTC-Produkte |
|
|
|
|
|
| ||||||
|
Aktienoptionen (long/short) |
165 |
13 |
19 |
453 |
10 |
66 | ||||||
|
Börsengehandelte Produkte |
|
|
|
|
|
| ||||||
|
Aktien-/Indexfutures |
8 |
– |
2 |
117 |
– |
– | ||||||
|
Aktien-/Indexoptionen |
83 |
1 |
1 |
259 |
2 |
1 | ||||||
|
Gesamtbestand aktien-/ |
256 |
14 |
22 |
829 |
12 |
67 | ||||||
|
|
|
|
|
|
|
| ||||||
|
Kreditderivate |
|
|
|
|
|
| ||||||
|
Credit-Default-Swaps |
1.347 |
6 |
4 |
6.217 |
27 |
150 | ||||||
|
Gesamtbestand Kreditderivate |
1.347 |
6 |
4 |
6.217 |
27 |
150 | ||||||
|
Gesamtbestand Derivate des Handelsbestandes |
438.244 |
3.289 |
3.616 |
518.853 |
5.427 |
5.593 | ||||||
|
davon Derivate des Bankbuches |
22.214 |
276 |
351 |
15.416 |
131 |
330 | ||||||
|
davon Derivate im Zusammenhang mit Grundgeschäften der Fair-Value-Option |
8.097 |
71 |
401 |
12.767 |
141 |
308 | ||||||
|
|
|
|
|
|
|
| ||||||
|
Hedging-Derivate |
|
|
|
|
|
| ||||||
|
Fair-Value-Hedges |
|
|
|
|
|
| ||||||
|
Zins-Swaps |
41.423 |
482 |
733 |
32.560 |
410 |
621 | ||||||
|
Cross-Currency-Swaps |
1.796 |
3 |
222 |
1.338 |
10 |
252 | ||||||
|
Credit-Default-Swaps |
349 |
– |
3 |
154 |
1 |
– | ||||||
|
Gesamtbestand Hedging-Derivate |
43.568 |
485 |
958 |
34.052 |
421 |
873 | ||||||
|
Gesamtbestand der derivativen Finanzinstrumente |
481.812 |
3.774 |
4.574 |
552.905 |
5.848 |
6.466 | ||||||
Die Restlaufzeiten der bilanziell ausgewiesenen derivativen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zeigen sich wie folgt:
|
Restlaufzeiten |
||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
Mio € |
Hedging-Derivate |
Handelsderivate und Derivate des Bankbuches | ||||||||||||||
|
|
2006 |
2007 |
2006 |
2007 | ||||||||||||
|
|
Positive |
Negative |
Positive |
Negative |
Positive |
Negative |
Positive |
Negative | ||||||||
|
Bis 3 Monate |
63 |
123 |
45 |
138 |
471 |
749 |
316 |
508 | ||||||||
|
Mehr als 3 Monate |
15 |
27 |
5 |
39 |
105 |
116 |
144 |
211 | ||||||||
|
Mehr als 1 Jahr |
11 |
65 |
18 |
131 |
120 |
151 |
147 |
233 | ||||||||
|
Mehr als 2 Jahre |
22 |
148 |
15 |
67 |
182 |
272 |
205 |
201 | ||||||||
|
Mehr als 3 Jahre |
31 |
129 |
7 |
29 |
226 |
193 |
197 |
193 | ||||||||
|
Mehr als 4 Jahre |
21 |
50 |
23 |
69 |
144 |
170 |
270 |
336 | ||||||||
|
Mehr als 5 Jahre |
322 |
416 |
308 |
400 |
2.041 |
1.965 |
4.148 |
3.911 | ||||||||
|
|
485 |
958 |
421 |
873 |
3.289 |
3.616 |
5.427 |
5.593 | ||||||||
Derivative Geschäfte – Kontrahentengliederung
In der nachstehenden Tabelle sind die positiven und negativen Marktwerte der derivativen Geschäfte nach den jeweiligen Kontrahenten aufgegliedert.
|
Kontrahentengliederung |
||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
Mio € |
2006 |
2007 | ||||||
|
|
Positive Marktwerte |
Negative Marktwerte |
Positive Marktwerte |
Negative Marktwerte | ||||
|
Banken in der OECD |
3.699 |
4.457 |
5.720 |
6.132 | ||||
|
Öffentliche Stellen in der OECD |
17 |
26 |
– |
– | ||||
|
Sonstige Kontrahenten in der OECD |
58 |
91 |
117 |
250 | ||||
|
Nicht OECD |
– |
– |
11 |
84 | ||||
|
|
3.774 |
4.574 |
5.848 |
6.466 | ||||
Beizulegende Zeitwerte von Finanzinstrumenten, die mit den fortgeführten Anschaffungskosten oder mit dem Hedge-Fair-Value bilanziert werden
Die beizulegenden Zeitwerte (Fair Values) von Finanzinstrumenten, die in der Bilanz zu fortgeführten Anschaffungskosten oder mit dem Hedge-Fair-Value angesetzt werden, sind in der folgenden Tabelle den Buchwerten gegenübergestellt.
|
Buchwerte/Zeitwerte |
||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
Mio € |
2006 |
2007 | ||||||
|
|
Buchwert |
Zeitwert |
Buchwert |
Zeitwert | ||||
|
|
|
|
|
| ||||
|
Aktiva |
|
|
|
| ||||
|
Barreserve |
1.015 |
1.015 |
3.352 |
3.352 | ||||
|
Forderungen an Kreditinstitute |
16.350 |
16.357 |
24.581 |
24.510 | ||||
|
Forderungen an Kunden |
80.483 |
82.496 |
85.159 |
85.414 | ||||
|
Forderungen an Kunden |
518 |
518 |
456 |
456 | ||||
|
Risikovorsorge |
–1.155 |
–1.155 |
–1.184 |
–1.184 | ||||
|
Finanzanlagen (Loans and Receivables) |
19.031 |
18.838 |
26.600 |
25.922 | ||||
|
Finanzanlagen (Held to Maturity) |
4.956 |
5.025 |
730 |
731 | ||||
|
|
|
|
|
| ||||
|
Passiva |
|
|
|
| ||||
|
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
47.319 |
47.366 |
61.146 |
60.935 | ||||
|
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden |
101.316 |
101.439 |
110.740 |
110.335 | ||||
|
Verbriefte Verbindlichkeiten und Nachrangkapital |
20.934 |
21.019 |
15.161 |
14.753 | ||||
Grundsätzlich wird für alle Finanzinstrumente ein Fair-Value ermittelt. Ausnahmen bilden lediglich täglich fällige Geschäfte sowie Spareinlagen mit einer vertraglichen Kündigungsfrist von bis zu einem Jahr. Existiert für ein Finanzinstrument ein liquider Markt (z.B. Wertpapierbörse), wird der Fair-Value durch den Markt- bzw. Börsenpreis des Bilanzstichtages ermittelt. Liegt kein liquider Markt vor, wird der Fair-Value durch anerkannte Bewertungsverfahren bestimmt. Die eingesetzten Bewertungsmodelle berücksichtigen die wesentlichen wertbestimmenden Faktoren der Finanzinstrumente und verwenden Bewertungsparameter, die aus den Marktkonditionen zum Bilanzstichtag resultieren. Die im Rahmen der Barwertmethode verwendeten Zahlungsströme basieren auf den Vertragsdaten der Finanzinstrumente.



