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Weitere Ergebnisverbesserung bei der Postbank

Der Unternehmensbereich hat im Berichtsjahr einen Umsatz erzielt, der mit 10.426 Mio € den Vorjahreswert von 9.593 Mio € um 8,7 % überstieg. Das Äquivalent zu den Umsatzerlösen eines Industrieunternehmens sind im Bankgeschäft die Zins- und Provisionserträge sowie das Handelsergebnis.

Erneut konnte der Unternehmensbereich auch sein Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) verbessern: Es überstieg mit 1.076 Mio € den Vorjahreswert von 1.004 Mio € um 7,2 %. Darin enthalten waren der Nettoeffekt aus dem Verkauf der Versicherungsgesellschaften der Postbank, nach Berücksichtigung von Transaktionskosten und einer Vorsorge im Anlage- und Beteiligungsportfolio, Wertanpassungen im Zusammenhang mit der Subprime-Krise, Sonderbelastungen im Verwaltungsaufwand sowie Einmaleffekte im Zinsüberschuss, die das Ergebnis per saldo um 25 Mio € belasteten.

Die Postbank hat ihre bilanzbezogenen Erträge und den Provisionsüberschuss um 3,3 % auf 4.253 Mio € (Vorjahr: 4.117 Mio €) gesteigert. Die bilanzbezogenen Erträge – Zinsüberschuss, Handelsergebnis und Finanzanlageergebnis – haben sich um 4,2 % auf 2.824 Mio € (Vorjahr: 2.710 Mio €) erhöht. Trotz negativer Impulse aus dem Zinsumfeld verbesserte sich der Zinsüberschuss gegenüber dem Vorjahr um 4,0 % auf 2.240 Mio €. Das Finanzanlageergebnis lag mit 294 Mio € auf dem Niveau des Vorjahres (+0,7 %). Das Handelsergebnis ist um 9,8 % auf 290 Mio € gestiegen.

Einen Anstieg verzeichnete auch der Provisionsüberschuss; er hat sich um 1,6 % auf 1.429 Mio € erhöht. Der Anteil des Provisionsüberschusses an den gesamten Erträgen ist dabei leicht von 34,2 % auf 33,6 % gesunken.

Die Risikovorsorge für das Kreditgeschäft ist mit 0,3 % weniger stark als das Volumen der Kundenkredite gestiegen. Der Verwaltungsaufwand hat sich leicht um 1,6 % auf 2.856 Mio € erhöht.

Der Saldo der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen betrug –55 Mio € (Vorjahr: –27 Mio €). Die Eigenkapitalrendite vor Steuern der Postbank, der Return on Equity (RoE), hat sich von 18,9 % auf 19,3 % verbessert. Positiv entwickelte sich auch die Cost-Income-Ratio: Sie sank im klassischen Bankgeschäft von 66,7 % auf 64,8 %. Einschließlich des industriell geprägten Transaction Bankings betrug sie 67,2 % (Vorjahr: 68,3 %). Die Kernkapitalquote nach Solvabilitätsverordnung lag zum 31. Dezember 2007 ohne die anfänglichen Beschränkungen nach § 339 SolvV bei 6,9 % (Vorjahr nach eigenen Berechnungen: 6,6 %).

Ihre Geschäftsentwicklung im Jahr 2007 schildert die Deutsche Postbank AG in einem eigenen Geschäftsbericht, der am 5. März 2008 veröffentlicht wurde.