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Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 17.768 Mio € auf 235.466 Mio € erhöht. Gründe hierfür sind vor allem die Ausweitung des operativen Geschäftes der Postbank, das sich in den Positionen Forderungen und Wertpapiere beziehungsweise Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen widerspiegelt, sowie eine höhere Barreserve der Postbank. Da die Postbank beabsichtigt, das Kreditkarten- und Absatzfinanzierungsgeschäft der BHW Bank AG zu veräußern, sind die entsprechenden Vermögenswerte beziehungsweise Verbindlichkeiten in die Positionen „Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte“ beziehungsweise „Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten“ überführt worden. Details hierzu können Sie dem Anhang entnehmen.

Die langfristigen Vermögenswerte betrugen zum Bilanzstichtag 25.744 Mio € und lagen um 330 Mio € (1,3 %) leicht unter dem Vorjahreswert (26.074 Mio €). Der Rückgang bei den immateriellen Vermögenswerten (426 Mio €) ist in erster Linie auf Abschreibungen zurückzuführen. Die Sachanlagen haben sich um 634 Mio € verringert. Sie wurden vor allem durch die Wertberichtigung der Vermögenswerte des Expressgeschäfts für die Region Americas geschmälert, während der Ausbau unseres Geschäftsbetriebes, darunter das Drehkreuz Leipzig, diese Position steigen ließ. Die Finanzanlagen haben um 66 Mio € zugenommen, vor allem durch die Akquisition von Polar Air Cargo. Die sonstigen langfristigen Vermögenswerte haben sich zum Bilanzstichtag von 376 Mio € auf 497 Mio € erhöht, auch durch die Zunahme des Pensionsvermögens. Die aktiven latenten Steuern beliefen sich auf 1.020 Mio € (Vorjahr: 542 Mio €).

Die kurzfristigen Vermögenswerte sind um 9,4 % auf 209.722 Mio € gestiegen, vor allem durch Forderungen und Wertpapiere aus Finanzdienstleistungen (+14.706 Mio €), die das gute operative Geschäft der Postbank widerspiegeln. Die Position „Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte“ hat um 559 Mio € auf 615 Mio € zugenommen. Die Postbank beabsichtigt – wie bereits erwähnt – das Kreditkarten- und Absatzfinanzierungsgeschäft der BHW Bank AG zu veräußern. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sind im Vergleich zum 31. Dezember 2006 von 2.391 Mio € auf 4.683 Mio € gestiegen, vor allem weil sich die Barreserve der Postbank erhöht hat.

Das den Aktionären der Deutsche Post zustehende Eigenkapital hat sich von 11.220 Mio € auf 11.058 Mio € verringert. Die Eigenkapitalbasis wurde durch das Konzernjahresergebnis um 1.389 Mio € gestärkt. Dagegen standen die erhöhte Zahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2006 (903 Mio €) sowie erfolgsneutrale Währungsumrechnungsdifferenzen.

Die lang- und kurzfristigen Verbindlichkeiten sind von 189.513 Mio € auf 208.997 Mio € gestiegen, vor allem weil sich die Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen um 19.124 Mio € erhöht haben. Die Finanzschulden des Konzerns wurden von 10.488 Mio € auf 10.181 Mio € abgebaut, auch weil wir im Oktober eine festverzinsliche Anleihe von 636 Mio € zurückgezahlt haben. Das Nachrangkapital der Postbank hat sich mit 555 Mio € erhöhend ausgewirkt. Die übrigen Finanzschulden sind um 226 Mio € gesunken. Gestiegen sind dagegen die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung, und zwar um 315 Mio € auf 5.384 Mio €. Auch die anderen lang- und kurzfristigen Verbindlichkeiten lagen mit 5.462 Mio € über dem Vorjahr (5.175 Mio €).

Der Rückgang der lang- und kurzfristigen Rückstellungen um 11,4 % auf 12.610 Mio € ist wesentlich vom Verkauf der Versicherungsgesellschaften durch die Postbank beeinflusst.