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Erwartungen an den Geschäftsverlauf 2008 und 2009

Die folgenden divisionalen Ergebniserwartungen verstehen sich in der Berichtsstruktur des Geschäftsjahres 2007. Mit Beginn der Berichterstattung nach Entflechtung des Segments SERVICES werden wir diesen divisionalen Ausblick gegebenenfalls anpassen.

Für das Jahr 2008 erwartet der Vorstand ein Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) von rund 4,2 Mrd €. Im Unternehmensbereich BRIEF gehen wir von einem EBIT von etwa 1,9 Mrd € aus. Die Konzernsparte EXPRESS strebt ein EBIT von etwa 0,65 Mrd € an, während LOGISTIK ein EBIT von etwa 1,05 Mrd € erwartet. Für den Unternehmensbereich FINANZ DIENSTLEISTUNGEN wird ein EBIT von mindestens 1,15 Mrd € vorausgesagt, und der Bereich SERVICES wird voraussichtlich einen Verlust von maximal 0,6 Mrd € verbuchen.

Für das Jahr 2009 erwarten wir für den Konzern ein EBIT von rund 4,7 Mrd €. Für das Briefgeschäft besteht ein hohes Maß an Zuversicht, dass das EBIT mit maximal 10 % bis 20 % von der vollständigen Öffnung des deutschen Briefmarkts betroffen sein wird. Vergleichsbasis ist das Jahr 2006. Für das Jahr 2009 erwartet der Unternehmensbereich BRIEF daher ein EBIT von 1,65 bis 1,85 Mrd €. Für den Expressbereich wird ein EBIT zwischen 0,9 und 1,1 Mrd € erwartet. Für den Unternehmensbereich LOGISTIK geht der Konzern von einem EBIT zwischen 1,15 und 1,25 Mrd € aus und für die FINANZ DIENSTLEISTUNGEN wird ein EBIT von mindestens 1,2 Mrd € erwartet.

Die erwartete Geschäftsentwicklung der Postbank entnehmen Sie dem Geschäftsbericht der Deutsche Postbank AG.

Ergebnisausblick1) 2008 und 2009

Mrd €

 

2008

 

2009

1)

EBIT-Guidance ohne Einmaleffekte und vor Effekten aus Entflechtung des Segments SERVICES

BRIEF

 

~ 1,90

 

1,65 bis 1,85

EXPRESS

 

~ 0,65

 

0,90 bis 1,10

LOGISTIK

 

~ 1,05

 

1,15 bis 1,25

FINANZ DIENSTLEISTUNGEN

 

min. 1,15

 

min. 1,20

SERVICES

 

max. –0,6

 

–0,4 bis –0,5

Konzern

 

~ 4,2

 

~ 4,7

Künftige Dividende

In den nächsten Jahren strebt der Konzern Dividendenerhöhungen im Einklang mit dem geplanten Wachstum des Nettoergebnisses ohne Einmaleffekte an. Zusätzlich sollen auch andere Maßnahmen, wie Aktienrückkäufe, in Betracht gezogen werden, sobald das Unternehmen 1 Mrd € durch die Veräußerung von Vermögenswerten eingenommen hat.