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Hauptversammlung beschließt Dividende
Wechsel im Vorstand der Deutschen Post
Künftige Rahmenbedingungen
Erwartungen an den Geschäftsverlauf
Chancen
 

Hauptversammlung beschließt Dividende
Die Hauptversammlung am 8. Mai 2007 ist dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat gefolgt und hat beschlossen, für das Geschäftsjahr 2006 eine Dividende in Höhe von 0,75 € je Stückaktie auszuschütten, 7,1 % mehr als im Vorjahr. Die Dividendensumme beträgt somit insgesamt 903 Mio €. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von 71,5 % auf den Jahresüberschuss der Deutsche Post AG und 47,1 % auf das auf die Aktionäre der Deutsche Post AG entfallende Konzernjahresergebnis. Die Dividende ist am 9. Mai 2007 ausgezahlt worden.

Wechsel im Vorstand der Deutschen Post
Dr. Hans-Dieter Petram wird zum 30. Juni 2007 wie beabsichtigt sein Mandat als Konzernvorstand BRIEF niederlegen und in den Ruhestand gehen. Der Aufsichtsrat hat am 8. Mai 2007 Jürgen Gerdes, Vorsitzender des Bereichsvorstands BRIEF, neu in den Konzernvorstand berufen, wo er ab dem 1. Juli 2007 für das Brief- und Paketgeschäft in Deutschland verantwortlich sein wird. Dr. Frank Appel, Konzernvorstand Global Business Services, wird zusätzlich die Verantwortung für die Bereiche BRIEF International und Corporate Information Solutions (Williams Lea) übernehmen. Außerdem wird ihm der Zentralbereich Regulierungsmanagement übertragen, der bislang zum Ressort des Vorstandsvorsitzenden gehörte. In unserer Berichterstattung werden wir den Briefbereich weiterhin als ein Segment berichten.

Ebenfalls zum 1. Juli 2007 folgt Dr. Wolfgang Klein als Mitglied des Konzernvorstands
und Vorsitzender des Vorstands der Deutsche Postbank AG auf
Prof. Dr. Wulf von Schimmelmann, der seine Ämter zum 30. Juni 2007 niederlegt.

Künftige Rahmenbedingungen
Das Wachstum der Weltwirtschaft dürfte in diesem Jahr nicht ganz so hoch ausfallen wie 2006. Der Internationale Währungsfonds rechnet mit einem Anstieg um fast 5 %. 2007 dürfte damit für die Weltwirtschaft das fünfte gute Jahr in Folge werden.

In den USA wird das BIP-Wachstum mit rund 2,4 % allerdings spürbar niedriger ausfallen als in den Vorjahren. Die Probleme am Immobilienmarkt dürften vor allem in der ersten Jahreshälfte die Binnennachfrage noch dämpfen.

In Japan sollte sich das Wachstumstempo 2007 kaum verändern. Leicht nachlassende Impulse vom Außenhandel dürften von einer beschleunigten Zunahme der Binnennachfrage ausgeglichen werden. Unverändert positiv sind die wirtschaftlichen Perspektiven Chinas.

Im Euroraum wird sich der konjunkturelle Aufschwung aller Voraussicht nach fortsetzen. Zwar dürfte sich die Wachstumsdynamik im Jahresverlauf leicht abschwächen, im Durchschnitt sollte das BIP mit einem Zuwachs von 2,6 % aber nur geringfügig schwächer expandieren als im vergangenen Jahr.

Die Wachstumsaussichten Deutschlands bleiben ebenfalls sehr günstig. Das Wachstum der Binnennachfrage sollte sich beschleunigen. Die Unternehmen dürften weiterhin kräftig investieren. Zudem ist davon auszugehen, dass sich der private Verbrauch aufgrund der kräftig sinkenden Arbeitslosigkeit belebt. Das Wirtschaftswachstum sollte deshalb mit 2,5 % fast das Niveau des Vorjahres erreichen.

Erwartungen an den Geschäftsverlauf
Für das laufende Jahr geht der Konzern Deutsche Post World Net von einem insgesamt positiven Geschäftsverlauf aus. Wir erwarten einen leicht steigenden Umsatz. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) sollte vor Einmaleffekten bei mindestens 3,6 Mrd € liegen. Das entspricht einer Steigerung von mindestens 3 % zum vergleichbaren Wert des Vorjahres, in dem sich Einmaleffekte wie die Ausübung der Umtauschanleihe auf Postbank-Aktien sowie der damit verbundene Verkauf von Anteilen an der Deutschen Postbank positiv auf das Ergebnis ausgewirkt haben.

Im Unternehmensbereich BRIEF wird ein stabiler bis leicht steigender Umsatz erwartet. Wir rechnen damit, Umsatzverluste im nationalen Briefgeschäft durch die übrigen Geschäftsfelder mehr als auszugleichen. Das EBIT sollte bei 2 Mrd € stabil bleiben.

Im Unternehmensbereich EXPRESS sollte das EBIT für das Jahr 2007 bei mindestens 400 Mio € liegen. Darin enthalten sind Aufwendungen für den Bau des neuen Luftdrehkreuzes am Flughafen Leipzig/Halle.

Für den Unternehmensbereich LOGISTIK erwarten wir für 2007 ein prozentual hohes einstelliges Umsatzwachstum. Der EBIT-Anstieg sollte bei rund 15 % liegen, darin nicht berücksichtigt ist der Einmalertrag von 59 Mio € aus dem Verkauf der Vfw AG.

Im Unternehmensbereich FINANZ DIENSTLEISTUNGEN sollen die Erlöse auch durch kontinuierlich steigende Beiträge des BHW zunehmen. Der Konzern rechnet damit, dass das EBIT um mindestens 5 % ansteigen wird.

Chancen  
Einen ausführlichen Ausblick auf die wirtschaftlichen Chancen des Konzerns finden Sie im Geschäftsbericht 2006. Darüber hinaus wurden im Berichtszeitraum keine weiteren wesentlichen Chancen identifiziert.