Der operative Cashflow in der Betrachtung „Postbank at Equity“, das heißt ohne Berücksichtigung des operativen Bankgeschäfts, erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 189 Mio € auf 250 Mio €. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus einem höheren Ergebnis vor Steuern sowie aus einer niedrigeren Nettoveränderung der Rückstellungen. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Mittelabfluss aus dem Working Capital (kurzfristiges Nettovermögen) um 59 Mio € leicht vermindert werden.
Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit (Postbank at Equity) betrug 315 Mio € gegenüber 534 Mio € im ersten Quartal 2006. Neben der Nettoauszahlung für den Erwerb von The Stationery Office schlugen Auszahlungen für andere langfristige Vermögenswerte mit 377 Mio € zu Buche. Aus Desinvestitionen waren Mittelzuflüsse in Höhe von 168 Mio € zu verzeichnen, die primär aus dem Abgang der Vfw AG und anderen langfristigen Vermögenswerten entstanden.
Die genannten Mittelveränderungen führten im ersten Quartal 2007 zu einem Free Cashflow in Höhe von –65 Mio € (Vorjahr: –473 Mio €), der grundsätzlich im ersten Quartal durch den Jahresbeitrag an den Bundes-Pensions-Service belastet wird.
Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit (Postbank at Equity) belief sich auf 409 Mio €; im Vorjahr verzeichneten wir hier einen Mittelzufluss von 258 Mio €. 231 Mio € sind für den Abbau der Finanzschulden verwendet worden. Weiterhin haben Zinszahlungen von 197 Mio € zu einem Mittelabfluss im Berichtszeitraum geführt, deren Anstieg wesentlich durch den seit Jahresbeginn geänderten Bruttoausweis von Finanzderivaten begründet ist. Korrespondierend hierzu sind die Zinseinzahlungen im Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit ebenfalls gestiegen.
Verglichen mit dem Stand am 1. Januar 2007 hat sich aufgrund der dargestellten Mittelveränderungen in den einzelnen Tätigkeitsbereichen der Bestand der flüssigen Mittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 31. März 2007 um 455 Mio € auf 1.306 Mio € reduziert.
