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Weltwirtschaft
Die globale Wirtschaft blieb auch zu Beginn des Jahres 2007 auf einem soliden Wachstumskurs. Dahinter verbargen sich aber sehr differenzierte Tendenzen: Während die konjunkturelle Dynamik in einigen Regionen nochmals zunahm, war das Wachstumstempo in anderen nur verhalten.

In den Vereinigten Staaten hielt die Wachstumsschwäche des zweiten Halbjahres 2006 an. Dämpfende Effekte gingen vor allem von den mäßigen Investitionen aus, während der private Verbrauch weiterhin deutlich expandierte. Trotz des sehr moderaten Wirtschaftswachstums ließ der Inflationsdruck allerdings noch nicht spürbar nach. In diesem Spannungsfeld hielt die US-Notenbank ihren Leitzins konstant.

Die japanische Konjunktur setzte ihren soliden Wachstumskurs fort. Unverändert rege blieben die Investitionstätigkeit der Unternehmen und der Außenhandel. Aufgrund der positiven Wirtschaftsentwicklung erhöhte die Bank von Japan im Februar ihren Leitzins um 0,25 % auf 0,5 %, obwohl gleichzeitig die Inflationsrate wieder unter die Nulllinie fiel. Eine Spitzenposition nahm weiterhin China ein, wo sich das BIP-Wachstum von einem sehr hohen Niveau aus sogar noch beschleunigte.

Im Euroraum setzte sich der Aufschwung zu Jahresbeginn 2007 in einem kaum verminderten Tempo fort. Um den daraus resultierenden Inflationsrisiken vorzubeugen, erhöhte die Europäische Zentralbank ihren Leitzins im März nochmals um 0,25 % auf 3,75 %.

Auch in Deutschland gibt es deutliche Anzeichen, dass sich der Aufschwung zu Beginn des Jahres 2007 fortgesetzt hat. So behauptete sich der ifo-Geschäftsklimaindex in den letzten Monaten auf einem sehr hohen Niveau. Dies weist auch darauf hin, dass die Mehrwertsteuererhöhung allenfalls leichte konjunkturelle Bremsspuren hinterlassen hat.