Der Unternehmensbereich EXPRESS hat seine Profitabilität im Vergleich zum Vorjahr erheblich verbessert. So stieg das Quartalsergebnis um 120 Mio € und die Umsatzrendite verbesserte sich von –1,8 % auf 1,9 %.
Der Umsatz stieg um 0,9 % auf 3.333 Mio € (Vorjahr: 3.302 Mio €), was auf Volumenzuwächse sowohl im internationalen als auch im nationalen Geschäft zurückzuführen ist. Da aber mehr als die Hälfte des Umsatzes in Ländern außerhalb Europas erwirtschaftet wird, schlugen Währungseffekte mit rund 150 Mio € überaus negativ zu Buche. In den Landeswährungen erzielten wir organisch ein Umsatzplus von 6,5 %.
Die Vorjahreszahlen für den Unternehmensbereich EXPRESS wurden angepasst, weil es zwei Geschäftsverlagerungen gab: Zum 1. Juli 2006 haben wir das europäische Landverkehr-Speditionsgeschäft in den Unternehmensbereich LOGISTIK überführt und zum 1. Januar 2007 das deutsche Paketgeschäft in den Unternehmensbereich BRIEF verlagert.
In Europa konnten wir sowohl den Umsatz als auch die Sendungsmengen steigern. Der Umsatz stieg um 1,5 % auf 1.588 Mio € (Vorjahr: 1.565 Mio €), das zugrunde liegende organische Wachstum für die Region erreichte 3,9%. In Frankreich konnte der Umsatzrückgang stabilisiert werden.
In der Region Americas verzeichneten wir Umsatzsteigerungen in lokaler Währung von 3,2 %, vor allem in unserem Inlandsgeschäft Lateinamerikas. In den Vereinigten Staaten blieben die Sendungsmengen entsprechend der insgesamt nachlassenden Konjunktur schwach. Dies konnte durch einen besseren Produktertrag ausgeglichen werden. Der Umsatz in der Region sank auch bedingt durch negative Währungseffekte um 5,6 % auf 1.047 Mio € (Vorjahr: 1.109 Mio €).
In den Regionen Asia Pacific und EEMEA (Osteuropa, der Mittlere Osten und Afrika) konnte ein stärkeres Sendungsaufkommen in Verbindung mit höheren Sendungsgewichten die negativen Währungseffekte mehr als ausgleichen, so dass ein Wachstum im zweistelligen Bereich erzielt wurde.
Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) konnte im ersten Quartal um 120 Mio € auf 62 Mio € und damit erheblich gesteigert werden. Die größten Zuwächse verzeichneten wir in den USA und Europa.
