• Seite drucken
  • Downloads

Zum 30. Juni 2007 betrug die Bilanzsumme 223.657 Mio €. Sie erhöhte sich damit im Vergleich zum 31. Dezember 2006 um 5.959 Mio € beziehungsweise 2,7 %. Hauptgrund dafür ist die Ausweitung des Versicherungsgeschäfts der Postbank. Da die Postbank beabsichtigt, die BHW Bank und Versicherungsgesellschaften zu veräußern, sind die entsprechenden Vermögenswerte umgegliedert worden. Sie werden jetzt als zur Veräußerung gehaltene Gruppen von Vermögenswerten beziehungsweise Verbindlichkeiten geführt.

Die langfristigen Vermögenswerte sind um 198 Mio € auf 26.272 Mio € gestiegen. 45 Mio € davon betreffen die immateriellen Vermögenswerte. Die Zugänge in dieser Position stehen im Zusammenhang mit den erworbenen Firmenwerten von The Stationery Office und ASTAR Air Cargo. Der Rückgang des Sachanlagevermögens um 246 Mio € auf 9.142 Mio € beruht unter anderem darauf, dass wir Immobilien in die Position „Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien“ umgegliedert haben.

Die Finanzanlagen sind gegenüber dem 31. Dezember 2006 um 11,6 % auf 1.109 Mio € gestiegen, vor allem durch die Akquisition von Polar Air Cargo. Die sonstigen langfristigen Vermögenswerte lagen mit 463 Mio € um 87 Mio € über dem Wert zum 31. Dezember 2006 (376 Mio €), vor allem bedingt durch die Zunahme des Pensionsvermögens um 65 Mio €.

Die kurzfristigen Vermögenswerte beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 197.385 Mio €, 3,0 % mehr als zum Jahresende 2006 (191.624 Mio €). Die Gründe dafür waren vor allem ein höherer Bestand an Zahlungsmitteln und -äquivalenten sowie die Ausweitung des Versicherungsgeschäfts der Postbank. Aufgrund der Absicht zur Veräußerung dieses Geschäfts wurden die entsprechenden Vermögenswerte aus der Position „Forderung und Wertpapiere aus Finanzdienstleistungen“ in die Position „Zur Veräußerung gehaltene Gruppen von Vermögenswerten“ umgegliedert. Darüber hinaus sind die kurzfristigen Vermögenswerte durch den im Voraus bezahlten und abgegrenzten Jahresbeitrag an den Bundes-Pensions-Service gestiegen.

Das Eigenkapital reduzierte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2006 von 13.952 Mio € auf 13.670 Mio €. Einer Stärkung durch das Konzernperiodenergebnis (784 Mio €) stand die erhöhte Zahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2006 gegenüber (–903 Mio €).

Die lang- und kurzfristigen Verbindlichkeiten haben sich von 189.513 Mio € am Jahresende 2006 um 4,0 % auf 197.110 Mio € zum Bilanzstichtag erhöht. Dazu trugen einerseits die Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen in Summe mit 2.735 Mio € bei, andererseits die Verbindlichkeiten aus dem zur Veräußerung vorgesehenen Versicherungsgeschäft der Postbank, das unter der Position „Zur Veräußerung gehaltene Gruppen von Verbindlichkeiten“ ausgewiesen wird. Die Finanzschulden des Konzerns haben sich um 800 Mio € auf 11.288 Mio € erhöht. Der Anstieg betrifft mit 382 Mio € das Nachrangkapital der Postbank und mit 418 Mio € die übrigen Finanzschulden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen konnten zum Bilanzstichtag um 122 Mio € auf 4.947 Mio € verringert werden. Dagegen sind die lang- und kurzfristigen anderen Verbindlichkeiten um 202 Mio € auf 4.603 Mio € gestiegen.

Die lang- und kurzfristigen Rückstellungen haben um 1.356 Mio € abgenommen, größtenteils weil die zur Veräußerung stehenden Gesellschaften bei der Postbank umgegliedert wurden.