Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) belief sich auf 2.542 Mio €. Darin enthalten sind die Einmalerträge von 59 Mio € und 125 Mio €, denen bei der Postbank Aufwendungen in Höhe von 71 Mio € gegenüberstanden. Das EBIT lag damit um 48 Mio € oder 1,9 % leicht unter dem Vorjahreswert (2.590 Mio €), in dem die genannten Einmalerträge in Höhe von insgesamt 375 Mio € enthalten waren. Bereinigt um einmalige Posten ergibt sich eine Ergebnisverbesserung um 9,7 %.
Das Finanzergebnis lag mit –764 Mio € nahezu auf Vorjahresniveau (–752 Mio €). Im Vorjahr waren Zinsen und Bewertungseffekte aus der Wandelschuldverschreibung auf Postbank-Aktien enthalten. Gegenläufig hat im Berichtszeitraum ein gestiegenes Zinsniveau zu höheren Zinsaufwendungen geführt.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern verringerte sich um 60 Mio € bzw. 3,3 % auf 1.778 Mio € (Vorjahr: 1.838 Mio €). Als Folge der mit der Unternehmensteuerreform verbundenen Absenkung des Steuersatzes in Deutschland erwarten wir eine Konzernsteuerquote für das Gesamtjahr von voraussichtlich rund 14 % gegenüber rund 20 % im Vorjahreszeitraum. Demzufolge sanken die Ertragsteuern im Berichtszeitraum um 107 Mio €. Die rechnerische Steuerquote für das dritte Quartal 2007 beträgt 1 %.
Das Konzernperiodenergebnis erhöhte sich um 55 Mio € auf 1.529 Mio € (Vorjahr: 1.474 Mio €). Davon stehen 1.134 Mio € den Aktionären der Deutsche Post AG und 395 Mio € den Minderheiten zu, deren Anteil durch die Veräußerung der Postbank-Anteile im Jahr 2006 gestiegen ist. Sowohl das unverwässerte als auch das verwässerte Ergebnis je Aktie sank von 1,06 € im Vorjahreszeitraum auf 0,94 €.
