Im Jahr 2008 hat der Konzern Waren und Dienstleistungen im Wert von 9,0 Mrd € (Vorjahr: 10,3 Mrd €) zentral eingekauft. Wechselkurseffekte – im Wesentlichen zu US-Dollar und Britischem Pfund – haben das Volumen in Euro gegenüber dem Vorjahr reduziert. Zudem konnten durch die weltweite Bündelung von Einkaufsvolumina bessere Konditionen erzielt werden. Transportleistungen erwerben die Geschäftsbereiche nach wie vor in der Regel selbst. Der Einkauf ist hier aber stärker als zuvor eingebunden.
Die folgenden Beispiele zeigen, wie wir Ausgaben gezielt gebündelt und so bessere Konditionen erreicht haben: Der Erwerb von Personal-Computern wurde global ausgeschrieben. Dadurch sind die Preise beträchtlich gesunken – bei gleichzeitig besserer Leistung. Wir haben mit Telefónica einen europäischen Kooperationsvertrag außerhalb Deutschlands über 350 Mio € abgeschlossen. Durch die optimierte Telekommunikation erwarten wir in den nächsten fünf Jahren Kosteneinsparungen von mehr als 150 Mio €.
In Nordamerika haben wir rund 100 Lagerhallen mit einer effizienteren Beleuchtung ausgestattet. Dadurch ließen sich die Stromkosten um mehr als 6 Mio US-$ verringern, die Licht- und damit die Arbeitsbedingungen verbessern.
Im Konzern wird der Einkauf zentral gesteuert. Die Leiter des Global Sourcing und ihre 16 Materialgruppenmanager arbeiten eng mit den Einkaufsleitern der Regionen zusammen und berichten an den Leiter des Konzerneinkaufs. So können wir den Bedarf weltweit bündeln und zugleich die Anforderungen der internen Kunden in puncto Service und Qualität erfüllen.
Im Vorjahr haben wir damit begonnen, den Einkauf regional neu zu ordnen. Strategische Beschaffung und operative Bestellabwicklung werden zunehmend von regionalen Kompetenzzentren wahrgenommen.