Der Konzern setzt eine Software ein, mit der die einzelnen Risiken erfasst und weitergeleitet werden – ein System mehrstufiger Berichterstattung, das sicherstellt, dass Verantwortliche verschiedener Hierarchiestufen einbezogen sind. Dieser Prozess ist eng mit dem Controlling verzahnt und gewährleistet so den regelmäßigen Austausch zwischen Controlling und Management. Das zentrale Risikocontrolling gehört organisatorisch zum Konzerncontrolling. Es informiert den Vorstand über wesentliche Chancen und Risiken der Unternehmensbereiche.
Das Risikocontrolling der Postbank erfüllt die bankenspezifischen aufsichtsrechtlichen Anforderungen gemäß Kreditwesengesetz, der Solvabilitätsverordnung und der Liquiditätsverordnung sowie die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk gemäß deutscher Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht). Bis zum vereinbarten Verkauf der Postbank-Anteile an die Deutsche Bank bleibt die Postbank in den Chancen- und Risikocontrollingprozess des Konzerns eingebunden.
Im Folgenden stellen wir die Risiken dar, die aus heutiger Sicht geeignet sind, unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich negativ zu beeinflussen. Dies sind nicht notwendigerweise die einzigen Risiken, denen der Konzern ausgesetzt ist. Risiken, die uns derzeit noch nicht bekannt sind oder die wir noch nicht als wesentlich einschätzen, könnten unsere Geschäftstätigkeiten ebenfalls beeinträchtigen.