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Erhöhte Erträge und Aufwendungen

Sowohl im Berichts- als auch im Vergleichsjahr haben Einmaleffekte das Ergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche beeinflusst: Im Berichtsjahr hat sich die Rückzahlung aus dem Beihilfeverfahren mit 572 Mio € positiv auf das Ergebnis ausgewirkt. Demgegenüber hat der angekündigte Rückzug aus dem nationalen US-Expressgeschäft das Ergebnis bereits um 2.117 Mio € geschmälert. Ein Werthaltigkeitstest hat für den Firmenwert von Supply Chain/CIS zu einer Wertberichtigung von insgesamt 610 Mio € geführt. Daneben haben wir die Nutzung der Marke Exel eingestellt und sie in Höhe von 382 Mio € vollständig abgeschrieben. Weiterhin sind einmalige Aufwendungen für Restrukturierungen in anderen Unternehmensbereichen in Höhe von 440 Mio € angefallen. Im Vorjahr hat der Verkauf der Vfw AG zu einem einmaligen Ertrag von 59 Mio € geführt. Die außerplanmäßige Wertberichtigung auf die Vermögenswerte im Expressgeschäft der Region Americas hat das Vorjahresergebnis mit 594 Mio € belastet.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind in erster Linie durch die erhaltene Rückzahlung aus dem Beihilfeverfahren von 2.343 Mio € auf 2.736 Mio € gestiegen.

Der drastische Ölpreisanstieg in der ersten Jahreshälfte hat Transporte und Flugbenzin verteuert. Vor allem deshalb hat sich unser Materialaufwand von 30.703 Mio € auf 31.979 Mio € erhöht.

Der Personalaufwand ist um 4,8% auf 17.990 Mio € gestiegen, was größtenteils auf Restrukturierungen zurückzuführen ist.

Die Abschreibungen lagen mit 2.662 Mio € um 466 Mio € über dem Vorjahreswert (2.196 Mio €). Vor allem die Abschreibung des Firmenwertes und der Marke Exel haben das Berichtsjahr belastet. Im Vorjahr war es besonders die außerplanmäßige Wertberichtigung des Anlagevermögens für das Expressgeschäft in der Region Americas, die negativ gewirkt hat.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 961 Mio € auf 5.146 Mio € ist vorwiegend durch die genannten Restrukturierungen bedingt.

Einmaleffekte belasten EBIT der fortgeführten Geschäftsbereiche

Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) aus fortgeführten Geschäftsbereichen lag mit −567 Mio € um 2.700 Mio € unter dem Vorjahreswert (2.133 Mio €). Im Berichtsjahr enthielt es den Ertrag aus dem Beihilfeverfahren (572 Mio €), Restrukturierungskosten (2.557 Mio €) und Wertberichtigungen (992 Mio €). Im Vorjahr waren darin der Einmaleffekt aus dem Verkauf der Vfw AG (59 Mio €) und die außerplanmäßige Wertberichtigung für das Expressgeschäft in der Region Americas (594 Mio €) enthalten. Bereinigt um diese Effekte ist das EBIT um 9,7% auf 2.410 Mio € gesunken.

Das Finanzergebnis hat sich um 446 Mio € auf –499 Mio € (Vorjahr: –945 Mio €) verbessert, besonders durch den Zinsanteil der Rückzahlung, die wir aus dem Beihilfeverfahren erhalten haben.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern der fortgeführten Geschäftsbereiche ist um 189,7% auf −1.066 Mio € zurückgegangen. Die Ertragsteuern sind dagegen gestiegen, und zwar von 173 Mio € auf 200 Mio €. Das Ergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche liegt mit −1.266 Mio € um 224,7% unter dem Vorjahresergebnis. 

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