Die Wahrscheinlichkeit des Eintretens von IT-Risiken wird durch folgende Vorsorgemaßnahmen auf ein Minimum reduziert: Wir unterhalten künftig zwei zentrale Rechenzentren in Malaysia und Tschechien. Wichtige Anwendungen und Daten werden in Echtzeit zu dem jeweils anderen Rechenzentrum repliziert. Zudem wurden detaillierte Notfallpläne entwickelt und „Disaster Recovery Centers“ eingerichtet. Durch redundante Systeme wird das Risiko einer erheblichen Betriebsunterbrechung als gering bewertet, auch wenn wir das Rechenzentrum in den USA schließen werden.

Als Schutz gegen unberechtigte Datenzugriffe und Datenmanipulationen verbessern wir ständig unsere Sicherheitsmechanismen. Datensicherheit ist ein zentrales Ziel unserer IT-Organisation. Die Konzepte dafür binden Mitarbeiter, Netzwerke und Anwendungen ein. Der Erfolg der IT-Sicherheit hängt wesentlich davon ab, dass unsere Mitarbeiter die Sicherheitsrichtlinien umsetzen. So haben wir Maßnahmen ergriffen, um das Risikobewusstsein zu stärken. Unter anderem wurde das „Information Security Knowledge Center“ eingerichtet, eine interaktive Plattform, die wichtige Informationen zur IT-Sicherheit vermittelt. Aufgrund der getroffenen Maßnahmen rechnen wir nicht mit wesentlichen finanziellen Konsequenzen aus diesem Risiko.

Unsere Dienstleistungen erfordern den Einsatz ständig aktualisierter oder sogar neu entwickelter Software. Bei der Erstellung und der Inbetriebnahme von neuen, komplexen Anwendungen lassen sich jedoch Verzögerungen und mangelnde Funktionalität nie ganz ausschließen. Ein effizientes Projektmanagement – von der Konzeption bis zur Einführung – verringert dieses Risiko. Wir erwarten nur geringe Auswirkungen für einzelne Geschäftsbereiche.

Finanzwirtschaftliche Risiken managen

Angaben zum Management finanzwirtschaftlicher Risiken berichten wir im Anhang. 

Risiken aus anhängigen Rechtsverfahren

Angaben zu rechtlichen Risiken finden Sie im Anhang.

Weitere Risiken des Konzerns

Unsere Versicherungsstrategie unterteilt die versicherbaren Risiken in zwei Kategorien: Die erste umfasst Risiken mit einer hohen Eintrittswahrscheinlichkeit und einer niedrigen Schadensumme je Fall. Sie werden über einen so genannten Captive versichert. Dabei handelt es sich um eine konzerneigene Versicherungsgesellschaft, die derartige Risiken zu niedrigeren Kosten versichern kann als ein fremder Versicherer. In dieser Kategorie fällt die Mehrheit der Versicherungsaufwendungen an. Neben erheblichen Kosteneinsparungen bietet sie Kostenstabilität, da der Konzern von Veränderungen bei Verfügbarkeit und Preis der externen Versicherung nicht betroffen ist. Die zweite Kategorie umfasst Risiken mit geringer Eintrittswahrscheinlichkeit, aber potenziell hohen Schäden, zum Beispiel Luftverkehrsrisiken. Sie werden über fremde Anbieter versichert. 

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