Wesentliche Ereignisse

Konzern verkauft Immobilienpaket an Investor

Am 1. April 2008 hat der Konzern ein Portfolio von rund 1.300 überwiegend in Deutschland gelegenen Immobilien für 1 Mrd € in bar an den US-Investor Lone Star veräußert. Der Vertrag ist wirtschaftlich zum 1. Juli 2008 vollzogen worden. Ein Großteil der Immobilien wird zurückgemietet.

Europäisches Gericht spricht Deutscher Post Rückzahlung von 1 Mrd € zu 

Das Europäische Gericht erster Instanz hat am 1. Juli 2008 eine Entscheidung der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2002 für nichtig erklärt, wonach die Deutsche Post zur Rückzahlung angeblicher Beihilfen plus Zinsen in Höhe von 907 Mio € verpflichtet worden war. Die Deutsche Post AG hat von der Bundesregierung am 1. August 2008 daher einen Betrag von 1.067 Mio € zurückerhalten.

Deutsche Post verkauft Aktienpaket der Postbank an Deutsche Bank

Am 12. September 2008 hat die Deutsche Post vereinbart, eine Minderheitsbeteiligung an der Postbank an die Deutsche Bank zu verkaufen. Der Gesamtwert beträgt 4,8 Mrd €. Der Verkauf der ersten Tranche des Aktienpakets wird im ersten Quartal 2009 vollzogen. Nach dem Bilanzstichtag haben die Deutsche Bank und die Deutsche Post die Struktur des Kaufvertrages angepasst.

Deutsche Post beteiligt sich an Kapitalerhöhung der Postbank

Die Deutsche Post hat sich als Mehrheitsaktionärin der Deutsche Postbank AG mit 100% an einer Kapitalerhöhung der Bank beteiligt. Die Post hat sich am 27. Oktober 2008 verpflichtet, den gemäß ihrer Beteiligung in Höhe von 50% plus einer Aktie auf sie entfallenden Anteil an der Emission von 54,8 Mio Aktien zum Bezugspreis zu zeichnen. Sie hat sich weiterhin verpflichtet, sämtliche Aktien aus der Kapitalerhöhung, die nicht platziert werden können, zum Bezugspreis aufzunehmen. Der Anteil der Post an der Postbank ist dadurch zunächst auf 62,35% gestiegen.

Rückzug aus nationalem US-Expressmarkt 

Der Konzern hat am 10. November 2008 bekannt gegeben, sich Anfang 2009 aus dem nationalen US-Expressgeschäft zurückzuziehen. Das Angebot an internationalen Expressdienstleistungen in den Vereinigten Staaten soll auf dem aktuellen Stand erhalten bleiben. Die gesamten Aufwendungen für die Restrukturierung des US-Expressgeschäfts belaufen sich nunmehr auf rund 3 Mrd €, die mehrheitlich noch im Jahr 2008 gebucht worden sind. 

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