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  • Vergleich zu Q1/2007
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Zum 31. März 2008 betrug die Bilanzsumme 253.734 Mio € und lag damit um 18.268 Mio € über dem Wert zum 31. Dezember 2007. Grund hierfür ist vor allem das erfolgreiche operative Geschäft der Postbank, das sich in den Positionen Forderungen und Wertpapiere beziehungsweise Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen niederschlägt.

Die langfristigen Vermögenswerte sind um 1.554 Mio € auf 24.190 Mio € gesunken. Dieser Rückgang ist maßgeblich geprägt durch den geplanten Verkauf von Immobilien und IT-Ausstattung und deren Umgliederung in die Position „Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte“. Dadurch haben sich die Sachanlagen verringert, und zwar von 8.754 Mio € auf 7.583 Mio €. Vor allem ergebnisneutrale Wechselkurseffekte bei den Firmenwerten ließen die immateriellen Vermögenswerte um 379 Mio € auf 13.847 Mio € zurückgehen. Die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien sind von 187 Mio € auf 109 Mio € zurückgegangen. Wir beabsichtigen, Teile davon zu veräußern, und haben sie daher in die Position „Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte“ umklassifiziert. Die aktiven latenten Steuern beliefen sich auf 1.172 Mio € (Vorjahr: 1.020 Mio €).

Der Anstieg der kurzfristigen Vermögenswerte um 9,5 % auf 229.544 Mio € ist maßgeblich durch die Forderungen und Wertpapiere aus Finanzdienstleistungen bedingt. Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte haben sich von 9.806 Mio € auf 10.038 Mio € erhöht, wozu vor allem die Abgrenzung des Jahresbeitrags an den Bundes-Pensions-Service beigetragen hat, der im Voraus bezahlt worden war. Die Position „Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte“ ist um 526 Mio € auf 1.141 Mio € angestiegen. Hier gab es zwei gegenläufige Effekte: Die Umklassifizierung von Immobilien und IT-Vermögen ließ die Position um 1.119 Mio € steigen, während vor allem der Verkauf des Kreditkarten- und Absatzfinanzierungsgeschäfts der BHW Bank AG gegenläufig gewirkt hat. Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten ist um 1.042 Mio € auf 3.641 Mio € am Bilanzstichtag zurückgegangen, vor allem weil sich die Barreserve der Postbank verringert hat.

Das den Aktionären der Deutsche Post AG zustehende Eigenkapital hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2007 von 11.058 Mio € auf 10.812 Mio € reduziert. Das Eigenkapital wurde unter anderem durch erfolgsneutrale Währungsumrechnungsdifferenzen und Anpassungen der Neubewertungsrücklage um 658 Mio € geschmälert. Dagegen hat das Konzernperiodenergebnis von 407 Mio € die Eigenkapitalbasis gestärkt.

Die lang- und kurzfristigen Verbindlichkeiten sind um 18.897 Mio € auf 227.894 Mio € zum Bilanzstichtag gestiegen, vor allem weil sich die Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen um 19.596 Mio € erhöht haben. Die Finanzschulden lagen mit 10.276 Mio € geringfügig (+0,9 %) über dem Vorjahreswert, was unter anderem bedingt war durch das Nachrangkapital der Postbank. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung konnten um 619 Mio € abgebaut werden, während die lang- und kurzfristigen anderen Verbindlichkeiten von 5.462 Mio € auf 5.370 Mio € gesunken sind. Die lang- und kurzfristigen Rückstellungen sind um 111 Mio € auf 12.499 Mio € zurückgegangen.