Die oben beschriebene Entwicklung führte zu einem Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) von 851 Mio €, das um 147 Mio € bzw. 14,7 % unter dem Vorjahreswert lag. Im Vorjahresergebnis waren die benannten Einmaleffekte aus dem Verkauf der Vfw AG (59 Mio €) und den Einmalaufwendungen der Postbank (24 Mio €) enthalten, im Berichtszeitraum sind die genannten Einmalaufwendungen der Postbank (174 Mio €) angefallen. Bereinigt um diese Effekte hat sich das EBIT um 6,4 % verbessert.
Das Finanzergebnis ist mit –263 Mio € nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (–262 Mio €) geblieben.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern hat sich um 20,1 % auf 588 Mio € (Vorjahr: 736 Mio €) reduziert. Die Ertragsteuern sind von 147 Mio € auf 108 Mio € gesunken, unter anderem weil sich die Unternehmensteuerreform in Deutschland positiv bemerkbar macht. Demzufolge hat sich die Konzernsteuerquote von 20,0 % auf 18,4 % verringert.
Das Konzernperiodenergebnis ist um 18,5 % auf 480 Mio € (Vorjahr: 589 Mio €) gesunken. Davon stehen 407 Mio € den Aktionären der Deutschen Post und 73 Mio € den Minderheiten zu. Sowohl das unverwässerte als auch das verwässerte Ergebnis je Aktie ist von 0,41 € auf 0,34 € gesunken.
