Am 28. Mai 2008 haben Aufsichtsrat und Vorstand von Deutsche Post World Net ein Programm zur umfassenden Neuausrichtung des DHL US-Express-Geschäfts verabschiedet. Kernpunkte sind die Reduzierung von Kosten in der Bodeninfrastruktur und eine beabsichtigte Zusammenarbeit mit United Parcel Service (UPS) beim Lufttransport. Die Unternehmen planen, einen Vertrag abzuschließen, der die Übertragung des Lufttransports der nationalen und internationalen Produkte von DHL Express innerhalb von Nordamerika an UPS vorsieht. Darüber hinaus wird die DHL Infrastruktur an das tatsächliche Sendungsvolumen angepasst. Es werden voraussichtlich Restrukturierungskosten in Höhe von 2 Mrd US-$ anfallen, die mit dem beabsichtigten Ende der Kooperation mit den Flugtransportpartnern ABX Air und ASTAR Air Cargo und anderen einmaligen Aufwendungen zusammenhängen. Bis zum Stichtag wurden 47 Mio € ergebniswirksam als Aufwand erfasst, davon betreffen 32 Mio € Rückstellungszuführungen.
Weiterhin wurden im erste Halbjahr außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen der Cash-Generating-Unit EXPRESS Americas in Höhe von 22 Mio € vorgenommen.
Auf die als „Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte“ ausgewiesenen Immobilien sowie IT-Ausstattungen wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 28 Mio € bzw. 14 Mio € vorgenommen. Der Ausweis der Wertberichtigungen erfolgt unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, da die Immobilien und die IT-Ausstattung im kurzfristigen Vermögen ausgewiesen werden.
