Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) belief sich auf 1.523 Mio € und lag um 178 Mio € bzw. 10,5 % unter dem Vorjahreswert. Im Vorjahresergebnis waren die benannten Einmaleffekte aus dem Verkauf der Vfw AG (59 Mio €) und die Einmalaufwendungen der Postbank (48 Mio €) enthalten, im Berichtszeitraum die Restrukturierungskosten für das US-Express-Geschäft (47 Mio €) sowie die genannten Einmalaufwendungen der Postbank (317 Mio €). Bereinigt um diese Effekte hat sich das EBIT im ersten Halbjahr um 11,7 % auf 1.887 Mio € (Vorjahr: 1.690 Mio €) verbessert, im zweiten Quartal stieg es sogar um 18,6 %.
Das Finanzergebnis ist mit –534 Mio € um 7,2 % unter dem Vorjahreswert (–498 Mio €) geblieben, vor allem weil das Zinsniveau generell gestiegen ist.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern ist von 1.203 Mio € im Vorjahr auf 989 Mio € gesunken. Die Ertragsteuern haben sich um 60 Mio € auf 183 Mio € reduziert, unter anderem weil sich die Unternehmensteuerreform in Deutschland positiv bemerkbar macht. Demzufolge hat sich die Konzernsteuerquote von 20,2 % auf 18,5 % verringert.
Das Konzernperiodenergebnis ist um 16,0 % auf 806 Mio € (Vorjahr: 960 Mio €) gesunken. Davon stehen 661 Mio € den Aktionären der Deutschen Post und 145 Mio € den Minderheiten zu. Sowohl das unverwässerte als auch das verwässerte Ergebnis je Aktie ist von 0,65 € auf 0,55 € gesunken.
