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Im Unternehmensbereich EXPRESS ist der Umsatz im ersten Halbjahr um 1,9 % auf 6.880 Mio € (Vorjahr: 6.754 Mio €) gestiegen. Da jedoch mehr als die Hälfte davon in Ländern außerhalb der Eurozone erwirtschaftet wurde, schlugen Währungseffekte mit 475 Mio € überaus negativ zu Buche. In den Landeswährungen erzielten wir organisch ein Umsatzwachstum von 7,4 %, das vor allem aus unserer stark wachsenden internationalen Tätigkeit resultiert. Sendungsvolumina pro Tag sind im Produktbereich Time Definite International um 1,0 % und im nationalen Geschäft um 1,3 % gestiegen. Darüber hinaus haben wir unseren Produkterlös vor allem dadurch verbessert, dass wir höhere Kraftstoffpreise durch einen Aufschlag an unsere Kunden weitergegeben haben. Diese Weiterverrechnung macht rund die Hälfte des organischen Umsatzzuwachses aus. In Europa hat sich der Umsatz um 5,3 % auf 3.380 Mio € (Vorjahr: 3.209 Mio €) erhöht. Darin enthalten sind Währungseffekte in Höhe von –64 Mio €, die vor allem aus unserem UK-Geschäft stammen. Das zugrunde liegende organische Wachstum für die Region lag bei 4,5 %. Sowohl die neuen EU-Länder als auch Frankreich, die Beneluxländer sowie die skandinavischen Länder haben sich im ersten Halbjahr 2008 weiterhin positiv entwickelt. Erneut beeinflussten Wechselkurseffekte (−259 Mio €) den Umsatz unseres Geschäfts in der Region Americas: Dieser ist um 9,1 % auf 1.908 Mio € (Vorjahr: 2.100 Mio €) zurückgegangen. Organisch stieg der Umsatz in lokaler Währung um 3,2 %. Besonders gut zeigte sich dabei erneut das Geschäft in Lateinamerika. Auch in den Vereinigten Staaten verzeichneten wir im Vorjahresvergleich einen leichten Anstieg, wobei rückläufige Volumina im nationalen Time-Definite-Geschäft durch starke Zuwächse in den anderen Produktbereichen und im internationalen Geschäft ausgeglichen werden konnten. In den Regionen Asia Pacific und EEMEA (Osteuropa, der Mittlere Osten und Afrika) stieg der Umsatz organisch um 12,8 % bzw. 25,3 %. Die höchsten Zuwächse konnten wir wiederum in Russland und im Mittleren Osten erzielen. Die Region Asia Pacific wuchs erneut stark, obwohl die wirtschaftliche Dynamik in China etwas nachließ. Negative Währungseffekte haben den Umsatz in diesen Regionen um 155 Mio € geschmälert und sind bei der Ermittlung der organischen Umsatzanstiege bereinigt worden. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) ist im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahr (96 Mio €) um rund 46 % auf 52 Mio € zurückgegangen. Wie im ersten Quartal hat dazu vor allem die Verlangsamung der Wirtschaftsentwicklung insbesondere in den USA beigetragen. Dadurch hat sich die Verlagerung vom hochmargigen nationalen Time-Definite- zum Day-Definite-Geschäft in den Vereinigten Staaten beschleunigt, was zu höheren Verlusten in der Region Americas geführt hat. Darüber hinaus schlugen Kosten für die Neuausrichtung des US-Express-Geschäfts mit 47 Mio € negativ zu Buche. Die übrigen Regionen haben sich unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zufriedenstellend entwickelt. Die Umsatzrendite sank gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Prozentpunkte auf 0,8 %, der operative Cashflow belief sich auf 79 Mio €. |
Time Definite
International
Umsatz je Tag1)
Mio €
Sendungen je Tag
Tausend Stück
National
Umsatz je Tag1)
Mio €
Sendungen je Tag
Tausend Stück
Day Definite
National
Umsatz je Tag1)
Mio €
Sendungen je Tag
Tausend Stück
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