Konzern verfügt über gute Liquiditätssituation
Die Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements, die wir im Geschäftsbericht 2007 ab Seite 38 genannt haben, werden von uns unverändert verfolgt. Im Laufe des Geschäftsjahres 2008 ist der US-Dollar zur wichtigsten Verschuldungswährung des Konzerns geworden. Berücksichtigt man Sicherungsgeschäfte, lag sein Anteil an der Nettofinanzverschuldung zum Stichtag bei rund 71 %. Er ist vor allem gestiegen, weil sich die Euro-Verschuldung verringert hat, nachdem wir im Juli die Rückzahlung angeblicher Beihilfen plus Zinsen erhalten haben.
Die Auswirkungen der momentanen Finanzkrise berühren unseren Finanzierungsbedarf und unsere Refinanzierungsmöglichkeiten nur minimal, weil unsere Kreditwürdigkeit als hoch eingestuft wird und wir zurzeit eine gute Liquiditätssituation haben, die sich aufgrund des traditionell sehr starken vierten Quartals sogar weiter verbessern wird. Aufgrund der Abschwächung des weltweiten gesamtwirtschaftlichen Umfelds und der daraus resultierenden Auswirkungen auf den Konzern wurde jedoch der Ausblick für unser Rating von Standard & Poors’s am 27. Oktober 2008 auf negativ revidiert. Moody’s hat unser langfristiges Rating Ende Oktober unter Beobachtung gestellt.
Zum Stichtag 30. September verfügte der Konzern über fest zugesagte, unbesicherte Kreditlinien in Höhe von rund 3,7 Mrd €, von denen 245 Mio € ausgenutzt waren. Die durchschnittliche Inanspruchnahme dieser Linien lag in den ersten neun Monaten 2008 bei rund 17,8 % (Vorjahr: 1,5 %). Darüber hinaus verfügen wir mit unserem zu Jahresbeginn eingeführten Commercial-Paper-Programm über einen kurzfristigen Finanzierungsrahmen von 1 Mrd €. Im Berichtszeitraum lag die durchschnittliche monatliche Ausnutzung des Programms bei bis zu 500 Mio €.


