Organisation anpassen
Im vierten Quartal 2008 werden wir den Verkauf der Postbank auch organisatorisch nachvollziehen.
Begonnene Investitionen fortführen
Im vierten Quartal 2008 ist im Wesentlichen geplant, die in den ersten neun Monaten begonnenen Investitionsvorhaben fortzuführen. Darüber hinaus sind Investitionen im Unternehmensbereich BRIEF vorgesehen. Hierbei wird die Sortiertechnik in den Briefzentren im Vordergrund stehen.
Mitarbeiterzahl zum Jahresende stabil
Nach unserer Planung wird die Zahl der Mitarbeiter zum Jahresende 2008 insgesamt auf dem derzeitigen Niveau bleiben.
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2008
Da sich das weltweite gesamtwirtschaftliche Umfeld im dritten Quartal deutlich abgeschwächt hat und wir davon ausgehen, dass es auch in naher Zukunft schwierig bleiben wird, haben wir im Oktober unseren Ausblick angepasst. Der Konzern erwartet jetzt ein EBIT vor Einmaleffekten (ohne Postbank) in Höhe von 2,4 Mrd € für das Gesamtjahr, etwa 10 % weniger als im Jahr 2007 und 17 % weniger als bisher prognostiziert. Bislang waren wir von einem EBIT vor Einmaleffekten von 2,9 Mrd € (ohne Postbank) ausgegangen.
Die neue Prognose für das Jahr 2008 spiegelt vor allem eine starke Abweichung im Unternehmensbereich EXPRESS wider, da dieser am stärksten von dem verschlechterten Marktumfeld in den USA betroffen ist. Auch in anderen Regionen kam es zu Volumenrückgängen, allerdings konnten diese durch Kostensenkungsmaßnahmen abgemildert werden. Andere Unternehmensbereiche werden wahrscheinlich leicht unter der vorherigen Prognose liegen.
Wie üblich, wird im vierten Quartal die Werthaltigkeit unserer immateriellen Wirtschaftsgüter (insbesondere Goodwill) überprüft. Angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds sehen wir die Möglichkeit eines Wertberichtigungsbedarfs (Impairment) im Bereich SUPPLY CHAIN/CIS von bis zu 1 Mrd €.
Aufgrund steigender Restrukturierungskosten für das US-Express-Geschäft in Höhe von 3 Mrd €, Einmalbelastungen von 400 Mio € bis 500 Mio € in weiteren Geschäftsfeldern und der möglichen Wertberichtigung im Unternehmensbereich SUPPLY CHAIN/CIS wird der Konzern das Gesamtjahr voraussichtlich mit einem Netto-Konzernverlust abschließen.
Obwohl der Konzern nach wie vor von einem Ergebnisanstieg im nächsten Jahr ausgeht, hat der Vorstand sich entschlossen, die bisherige Prognose von rund 3,4 Mrd € nach Dekonsolidierung der Postbank zurückzuziehen. Der Konzern wird eine neue Prognose abgeben, sobald die wirtschaftlichen Aussichten abzuschätzen sind.
