3. Quartal 2008
Der Unternehmensbereich LOGISTIK wurde im März 2008 aufgelöst und durch die neuen Unternehmensbereiche FORWARDING/FREIGHT und SUPPLY CHAIN/CIS ersetzt. Über das Geschäftsfeld Corporate Information Solutions war zuvor im Unternehmensbereich BRIEF berichtet worden. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.
Mit erheblichem Neugeschäft, einem organischen Umsatzplus von 4,0 % und einem organischen EBIT-Zuwachs um 10,9 % konnten wir in den ersten neun Monaten trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds eine weiterhin positive Entwicklung vorweisen.
Einschließlich negativer Wechselkurseffekte von rund 850 Mio € ging der berichtete Umsatz in den ersten neun Monaten 2008 um 4,1 % auf 10.183 Mio € (Vorjahr: 10.614 Mio €) zurück.
Im Geschäftsfeld DHL Exel Supply Chain konnten wir in den ersten neun Monaten 2008 Neugeschäft in einem Volumen von rund 1 Mrd € (Umsatz auf Jahresbasis) hinzugewinnen. Die Vertragsverlängerungsrate blieb bei 90 % konstant.
Das Geschäftsfeld Corporate Information Solutions konnte sein organisches Umsatzwachstum im zweistelligen Bereich halten. Es stammt vor allem aus dem im Vorjahr gewonnenen Neugeschäft. Dies wurde teilweise aufgezehrt durch Mengenrückgänge beim Dokumentenmanagement- und Werbemittelgeschäft im Sektor Finanzdienstleistungen, in dem zwei große ehemalige Investmentbanken zu unseren bedeutenden Kunden gezählt haben.
Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) blieb im dritten Quartal stabil, sank aber in den ersten neun Monaten auf 337 Mio € (Vorjahr: 387 Mio €). In der Vorjahreszahl war der Verkauf der Vfw AG enthalten, der einen einmaligen Ertrag von 59 Mio € erbrachte. Berücksichtigt man diesen anorganischen Effekt sowie negative Wechselkurseffekte in Höhe von mehr als 30 Mio €, wuchs das EBIT um 10,9 %. Das organische Wachstum in allen Regionen des Geschäftsfelds DHL Exel Supply Chain wurde teilweise durch die negativen Auswirkungen auf das Geschäft von Corporate Information Solutions im Finanzdienstleistungssektor beeinträchtigt. Die Umsatzrendite belief sich auf 3,3 % (Vorjahr ohne Vfw AG: 3,1 %).
Der operative Cashflow betrug in den ersten neun Monaten 198 Mio € (Vorjahr: 43 Mio €). Ein verbessertes Working-Capital-Management und besonders ein stärkerer Fokus auf die Zahlungsbedingungen für Kunden haben zu einer erheblichen Verbesserung des Cashflows beigetragen.


