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  • Vergleich zu Q3/2007
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Der Aufsichtsrat der Deutsche Post AG hat zugestimmt, dass sich die Deutsche Post AG als Mehrheitsaktionärin der Deutsche Postbank AG mit bis zu 100 % an einer geplanten Kapitalerhöhung der Bank beteiligen wird. Die Deutsche Post AG verpflichtet sich, den gemäß ihrer Beteiligung in Höhe von 50 % plus einer Aktie auf sie entfallenden Anteil der geplanten Emission von 54,8 Millionen Aktien zum Bezugspreis zu zeichnen. Soweit der Bezugspreis 18,25 € nicht übersteigt, hat sich die Deutsche Post AG weiterhin verpflichtet, sämtliche Aktien aus der Kapitalerhöhung, die nicht platziert werden können, zum Bezugspreis aufzunehmen. Damit läge der Umfang des Engagements bei maximal 1 Mrd €.

Der Anteil der Deutschen Post an der Postbank würde dadurch zunächst auf maximal 62,52 % steigen. Die im September geschlossene Vereinbarung mit der Deutsche Bank AG, wonach die Deutsche Bank im ersten Quartal 2009 – nach Vorliegen der kartell- und aufsichtsrechtlichen Genehmigungen – einen 29,75%-Anteil an der Postbank von der Deutschen Post übernehmen wird, besteht unverändert. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Deutsche Bank 29,75 % der neu ausgegebenen Aktien von der Deutschen Post zum Bezugspreis erwirbt, wenn die Transaktion im ersten Quartal 2009 abgeschlossen wird. Für die alten Aktien gelten weiterhin die vereinbarten Preise.

Die Deutsche Post World Net hat am 10. November 2008 bekannt gegeben, sich Anfang 2009 aus dem nationalen US-Expressgeschäft zurückzuziehen. Das Angebot an internationalen Expressdienstleistungen in den Vereinigten Staaten soll auf dem aktuellen Stand erhalten bleiben. Die gesamten Aufwendungen für die Restrukturierung des US-Express-Geschäfts belaufen sich nunmehr auf 3 Mrd €, die mehrheitlich noch im laufenden Jahr gebucht werden.

Aufgrund steigender Restrukturierungskosten für das US-Express-Geschäft in Höhe von 3 Mrd €, Einmalbelastungen von 400 Mio € bis 500 Mio € in weiteren Geschäftsfeldern und einer möglichen Wertberichtigung im Unternehmensbereich SUPPLY CHAIN/CIS in Höhe von bis zu 1 Mrd € wird der Konzern das Gesamtjahr voraussichtlich mit einem Netto-Konzernverlust abschließen.