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Im Jahr 2009 hat der Konzern Waren und Dienstleistungen im Wert von rund 7,7 Mrd € (Vorjahr: 9,0 Mrd €) zentral eingekauft. Darin nicht enthalten sind Transportleistungen, die generell von den Geschäftsbereichen selbst beschafft werden. Der Konzerneinkauf ist dabei aber mittlerweile zunehmend eingebunden. Die Beschaffungsausgaben sind in fast allen Bereichen gesunken, für Immobilien dagegen gestiegen, weil die rund 1.300 an den US-Investor Lone Star verkauften Gebäude rückgemietet wurden.
Vor dem Hintergrund der weltweiten Rezession hat sich der Einkauf verstärkt bemüht, die Kosten im Konzern weiter zu senken: Dies ist uns unter anderem auch mit neuen Richtlinien für Geschäftsreisen und Gästebewirtungen gelungen. Außerdem haben wir – wie schon in den Vorjahren – Produkte und Dienstleistungen gebündelt und als Gesamtpaket bei leistungsstarken Partnern eingekauft. So haben wir international wie regional bessere Konditionen erzielt.
Mit AT&T in den USA und Puerto Rico haben wir beispielsweise einen Kooperationsvertrag über Telefon- und Netzwerkdienste abgeschlossen – zu geringeren Kosten, aber mit besserem Service. Mit T-Systems wurde ein Fünfjahresvertrag unterzeichnet, um unsere internationalen Rechenzentren stärker zu vernetzen. Beide Vereinbarungen gehören zu einem weltweiten Programm zur Effizienzsteigerung im Bereich Telekommunikation. Hierdurch sollen in den nächsten fünf Jahren mehr als 190 Mio € eingespart werden.
Auch im Bereich Facility Management wollen wir Leistungen gezielt bündeln, was in Deutschland und Singapur erprobt wurde. Von der Reinigung über Sicherheitsdienste bis zur Instandhaltung wurden sämtliche Dienstleistungen gemeinsam ausgeschrieben und vergeben. Die Pilotprojekte haben gezeigt, dass integriertes Facility Management ein bedeutendes Einsparpotenzial birgt.