Arcandor-Insolvenz belastet Ergebnis

Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) aus fortgeführten Geschäftsbereichen lag mit 231 Mio € um 1.197 Mio € über dem Vorjahreswert. Im Vorjahr waren darin der Ertrag aus dem Beihilfeverfahren (572 Mio €), Restrukturierungsaufwendungen (2.557 Mio €) und Wertberichtigungen (992 Mio €) enthalten. Im Berichtsjahr haben die genannten Restrukturierungsaufwendungen das Ergebnis mit 1.242 Mio € belastet. Bereinigt um diese Einmaleffekte ist das EBIT um 26,8% auf 1.473 Mio € gesunken.

Durch die Insolvenz von Arcandor ist im Ergebnis des Berichtsjahres ein Gesamtaufwand von 247 Mio € enthalten, der nicht im Ergebnis vor Einmaleffekten bereinigt wird.

Die Bewertung der Derivate aus dem Verkauf der Postbank hat sich positiv auf das Finanzergebnis ausgewirkt: Es stieg um 145 Mio € von –100 Mio € auf 45 Mio €. Im Vorjahr war der Zinsanteil aus der Rückzahlung der Beihilfe enthalten.

Im Finanzergebnis ist das Ergebnis aus der At-Equity-Bewertung der Postbank mit 19 Mio € enthalten. Die Postbank hat mitgeteilt, dass es im Rahmen einer Stichprobenprüfung durch die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung e.V. zu einer Korrektur des Vorjahresabschlusses und einem gegenläufigen Effekt im Berichtsjahr gekommen ist. Aus Sicht von Deutsche Post DHL ist dieser Fehler nicht wesentlich. Er wurde daher im laufenden Ergebnis aus der At-Equity-Bewertung berücksichtigt und hat das Finanzergebnis mit 25 Mio € belastet.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern der fortgeführten Geschäftsbereiche hat sich auf 276 Mio € (Vorjahr: –1.066 Mio €) verbessert.

Die Ertragsteuern fielen mit 15 Mio € (Vorjahr: 200 Mio €) dagegen geringer aus. Insgesamt liegt das Ergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche mit 261 Mio € um 1.527 Mio € über dem Vorjahreswert.

 

Konzern-EBIT der fortgeführten Geschäftsbereichezoom

 

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