Ergebnis von Arcandor-Insolvenz und Sonderaufwendungen belastet

Die Vorjahreswerte für das EBIT wurden angepasst, weil wir die Erträge aus dem Planvermögen im Zusammenhang mit Pensionsverpflichtungen nicht mehr im EBIT, sondern im Finanzergebnis ausweisen.

Der Unternehmensbereich weist für das Gesamtjahr 2009 ein Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) von –208 Mio € (Vorjahr: –920 Mio €) aus, im vierten Quartal betrug es –171 Mio € (Vorjahr: –1.069 Mio €). Im Jahr 2009 fielen bereichsübergreifend Restrukturierungskosten in Höhe von 87 Mio € an, allein im vierten Quartal betrugen sie 73 Mio €. Hieraus ergibt sich ein EBIT vor Einmaleffekten von –121 Mio € im Gesamtjahr und –98 Mio € im vierten Quartal. Die Arcandor-Insolvenz führte im Gesamtjahr zu einem Aufwand von 213 Mio € (viertes Quartal: 48 Mio €), um den das Ergebnis vor Einmaleffekten nicht bereinigt worden ist. Weitere Kosten von 97 Mio € im Gesamtjahr entstanden in Europa durch Mitarbeiterabfindungen, sonstige Verpflichtungen und Wertminderungen bei übernommenen Immobilien. Das Vorjahr war durch Abschreibungen auf die Marke Exel, auf den Firmenwert sowie durch Restrukturierungen mit insgesamt 1.116 Mio € belastet. Die Umsatzrendite verbesserte sich auf –1,7% (Vorjahr: –6,7%). Die schwierigen Geschäftsbedingungen konnten durch Restrukturierungen und Einsparungen bei den indirekten Kosten gemildert werden.

Ein hoher operativer Cashflow von 432 Mio € (Vorjahr: 481 Mio €) wurde unter anderem durch eine Reduktion des Working Capital um 98 Mio € erzielt.

 

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