Flexibel und stabil finanziert

Der Konzern deckt seinen Finanzierungsbedarf langfristig durch ein ausgewogenes Verhältnis von Eigenkapital zu Fremdkapital. Dadurch werden sowohl die finanzielle Stabilität als auch eine hinreichende Flexibilität sichergestellt. Unsere wichtigste Finanzierungsquelle ist grundsätzlich der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit. Den Fremdmittelbedarf decken wir über verschiedene unabhängige Finanzierungsquellen. Dazu zählen fest zugesagte bilaterale Kreditlinien, Anleihen und strukturierte Finanzierungen sowie operatives Leasing. Die Fremdmittel werden weitgehend zentral aufgenommen, um Größen- und Spezialisierungsvorteile zu nutzen und so die Kapitalkosten zu minimieren.

Die fest zugesagten, unbesicherten Kreditlinien des Konzerns betragen 2,7 Mrd €, von denen am 31. Dezember 2009 nur 0,2 Mrd € ausgenutzt waren. Bei unserer Bankenpolitik achten wir darauf, das Volumen breit zu streuen und mit den Kreditinstituten langfristige Geschäftsbeziehungen zu unterhalten. Neben den üblichen Gleichbehandlungsklauseln und Kündigungsrechten finden sich in den entsprechenden Kreditverträgen keine weiter gehenden Zusagen, was die Finanzkennziffern des Konzerns betrifft. 2009 lag die durchschnittliche Inanspruchnahme der Kreditlinien lediglich bei rund 7% (Vorjahr: 17%).

 

Bürgschaften und Patronatserklärungen

Die Deutsche Post AG besichert bei Bedarf Kredit-, Leasing- oder Lieferantenverträge, die von Konzerngesellschaften, assoziierten Unternehmen oder Joint-Venture-Gesellschaften abgeschlossen werden, indem sie Patronatserklärungen, Bürgschaften oder Garantien begibt. Dadurch lassen sich lokal bessere Konditionen durchsetzen. Die Herauslage und Überwachung der Besicherungen erfolgt zentral.

 

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