Liquidität und Mittelherkunft

Zum Bilanzstichtag verfügte der Konzern über flüssige Mittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 3,1 Mrd € (Vorjahr: 1,4 Mrd €), wovon ein Großteil auf die Deutsche Post AG entfällt. Die flüssigen Mittel werden weitgehend zentral am Geldmarkt angelegt. Das Volumen dieser kurzfristigen Geldmarktanlagen betrug zum Bilanzstichtag 1,9 Mrd €. Zu den flüssigen Mitteln und Zahlungsmitteläquivalenten kommen jederzeit kündbare Investment Funds in Höhe von 1,6 Mrd € hinzu, die in der Bilanz als kurzfristige finanzielle Vermögenswerte ausgewiesen werden.

Aus dem Verkauf der Postbank sind uns im Berichtsjahr Mittel in Höhe von rund 5 Mrd € zugeflossen. Demgegenüber stehen außerordentliche Mittelabflüsse für Restrukturierungen in Höhe von 1,4 Mrd €, hier vor allem im US-Expressbereich, sowie für die vorzeitige Rückzahlung einer Kommunalanleihe (Municipal Bond), die zur Finanzierung der Investitionen auf dem Flughafen Cincinnati begeben worden war (0,1 Mrd €).

Die in unserer Bilanz ausgewiesenen Textziffer 46 Finanzschulden gliedern sich wie folgt: 

A22 FinanzverbindlichkeitenA.22 Finanzverbindlichkeiten
Mio € 
  2008 2009
Anleihen 2.019 1.870
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.080 577
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 531 269
Verbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen 184 126
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Verbindlichkeiten 652 141
Sonstige 408 4.456
  4.874 7.439

 

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