Unternehmenssteuerung

Gewinn nach Kapitalkosten weitere Steuerungskennzahl

Im Jahr 2008 hat der Konzern Deutsche Post DHL eine neue Steuerungsgröße eingeführt, an der sich der Grad der Zielerreichung bemisst. Das „EBIT after Asset Charge“ (EAC, Gewinn nach Kapitalkosten) war im Berichtsjahr neben dem Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) eine weitere entscheidende Steuerungskennzahl.

 

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Wir richten unser operatives Geschäft in allen Bereichen auf nachhaltige Wertsteigerung aus, indem wir neben dem zu erzielenden Gewinn auch den dafür erforderlichen Ressourceneinsatz sorgfältig steuern. Die Führungskräfte sollen dadurch ein stärkeres Gewicht auf die Kapitalkosten legen, die ihr operatives Geschäft erwirtschaften muss.

Um die „Asset Charge“ zu ermitteln, wird die Nettovermögensbasis mit dem durchschnittlichen Kapitalkostensatz („Weighted Average Cost of Capital“, WACC) multipliziert.

 

Berechnung Nettovermoegensbasiszoom

Der Konzernkapitalkostensatz (WACC) wird aus dem gewichteten Durchschnitt der Nettokosten für verzinsliches Fremdkapital und Eigenkapital ermittelt. Dabei werden gemäß „Capital Asset Pricing Model“ unternehmensbereichsspezifische Risikofaktoren berücksichtigt, die durch den Beta-Faktor abgebildet werden. Der Konzern Deutsche Post DHL verfolgt das Ziel, durch eine effiziente Steuerung der Nettovermögensbasis den Unternehmenswert zu steigern.

 

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