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Das den Aktionären der Deutschen Post zustehende
Eigenkapital hat sich im Vergleich
zum 31. Dezember 2008 um 350 Mio € auf 8.176 Mio € erhöht. Es wurde vor
allem durch das Konzernjahresergebnis gestärkt, während die Dividendenzahlung für
das Geschäftsjahr 2008 mindernd gewirkt hat. Der deutliche Rückgang der Minderheitsanteile
um 1.929 Mio € auf 97 Mio € ist auf die Entkonsolidierung der Postbank
zurückzuführen.
Der Rückgang der
lang- und kurzfristigen Verbindlichkeiten ist ebenfalls maßgeblich
auf den Verkauf der Postbank zurückzuführen. Alle ihre Verbindlichkeiten und Rückstellungen
waren zum 31. Dezember 2008 in der Position „Verbindlichkeiten im Zusammenhang
mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten“ enthalten und
sind nach der Entkonsolidierung vollständig abgegangen. Der Gesamteffekt daraus
beträgt –227.736 Mio €. Die Finanzschulden sind von 4.874 Mio € auf 7.439 Mio €
gestiegen. Die kurzfristigen Finanzschulden konnten von 1.422 Mio € auf 740 Mio €
abgebaut werden, vornehmlich weil Bankdarlehen zurückgezahlt wurden und die
Verbindlichkeiten aus Fremdwährungsderivaten zurückgegangen sind. Dagegen sind
die langfristigen Finanzschulden von 3.452 Mio € auf 6.699 Mio € gestiegen, da im
Rahmen des Postbank-Verkaufs eine Pflichtumtauschanleihe gezeichnet wurde und
die Verkaufsoptionen besichert worden sind. Besonders der Verbrauch von Rückstellungen
für Restrukturierungen sowie niedrigere passive latente Steuern ließen die
lang- und kurzfristigen
Rückstellungen von 10.836 Mio € auf 9.677 Mio € sinken. Die
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen am 31. Dezember 2009 mit
4.861 Mio € knapp unter dem Niveau des Vorjahres (5.016 Mio €). Auch die lang- und
kurzfristigen anderen Verbindlichkeiten sind gesunken, und zwar um 253 Mio € von
4.299 Mio € auf 4.046 Mio €.