Das den Aktionären der Deutschen Post zustehende Textziffer 42 Eigenkapital hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2008 um 350 Mio € auf 8.176 Mio € erhöht. Es wurde vor allem durch das Konzernjahresergebnis gestärkt, während die Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2008 mindernd gewirkt hat. Der deutliche Rückgang der Minderheitsanteile um 1.929 Mio € auf 97 Mio € ist auf die Entkonsolidierung der Postbank zurückzuführen.

Der Rückgang der Textziffern 46 bis 48 lang- und kurzfristigen Verbindlichkeiten ist ebenfalls maßgeblich auf den Verkauf der Postbank zurückzuführen. Alle ihre Verbindlichkeiten und Rückstellungen waren zum 31. Dezember 2008 in der Position „Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten“ enthalten und sind nach der Entkonsolidierung vollständig abgegangen. Der Gesamteffekt daraus beträgt –227.736 Mio €. Die Finanzschulden sind von 4.874 Mio € auf 7.439 Mio € gestiegen. Die kurzfristigen Finanzschulden konnten von 1.422 Mio € auf 740 Mio € abgebaut werden, vornehmlich weil Bankdarlehen zurückgezahlt wurden und die Verbindlichkeiten aus Fremdwährungsderivaten zurückgegangen sind. Dagegen sind die langfristigen Finanzschulden von 3.452 Mio € auf 6.699 Mio € gestiegen, da im Rahmen des Postbank-Verkaufs eine Pflichtumtauschanleihe gezeichnet wurde und die Verkaufsoptionen besichert worden sind. Besonders der Verbrauch von Rückstellungen für Restrukturierungen sowie niedrigere passive latente Steuern ließen die lang- und kurzfristigen Rückstellungen von 10.836 Mio € auf 9.677 Mio € sinken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen am 31. Dezember 2009 mit 4.861 Mio € knapp unter dem Niveau des Vorjahres (5.016 Mio €). Auch die lang- und kurzfristigen anderen Verbindlichkeiten sind gesunken, und zwar um 253 Mio € von 4.299 Mio € auf 4.046 Mio €.

 

 

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